Poetry Slam Text: Mantra

Poetry Slam Text: Mantra, gelesen von Lisa Koscielniak, featuring junger Nachbarshund 🙂

Die Welt ist unglaublich schnell geworden. Manchmal kommt man kaum noch hinterher. Man weiß nie, was einen am nächsten Tag erwartet. Vieles ist noch ungewiss. Dinge, die gut geplant waren, enden meist ganz anders. Doch man darf sich deswegen nicht entmutigen lassen.

Es wird mir häufiger gesagt, dass ich gut darin bin, andere Menschen zu motivieren. Ich habe sogar damals in den Bewerbungsgesprächen gesagt, dass ich gut Menschen zum Lächeln bringen kann. Ich mag es andere zum Lächeln zu bringen oder sie zu motivieren, wenn sie mal entmutigt sind. Ich habe das Gefühl, dass sowas unglaublich wichtig ist. Jemand, der dir gut zuredet und dich unterstützt.

Wenn gerade mal niemand da ist, der einem gut zureden kann oder gerade niemand auf WhatsApp antwortet, dann gibt es noch eine andere Möglichkeit, sich etwas zu entspannen. Ich möchte euch heute davon erzählen, was ich mache, wenn ich mal wieder zu gestresst bin und euch gleichzeitig einen kleinen gute Laune Boost verpassen.

Wie häufig kommt folgende Situation vor: Man geht zur Arbeit oder zur Schule und dort erfährt man irgendeine Neuigkeit. Am Besten noch ne Wasserstandsmeldung, die überhaupt nicht bewiesen ist, nur ein Gerücht. Aber die Neuigkeit hat es in sich. Man lässt sich sofort davon beeinflussen und macht sich Sorgen.

Oder es steht ein wichtiger Termin vor der Tür, auf den man sich tagelang akribisch vorbereitet hat und man ist tierisch nervös. Oder man wird mit Aufgaben zugeschüttet, die man kaum schaffen kann. So viele Situationen, in denen man dazu neigt, sich stressen zu lassen.

Ich kenne solche Situationen sehr gut, das wisst ihr ja bereits. Mich stressen schon die kleinsten Kleinigkeiten. Mir ist auch durchaus bewusst, dass es Kleinigkeiten sind, aber der Stress ist trotzdem da.

Es ist schwer zu glauben, dass es hilft, wenn man sich eine positive Umgebung schafft und sich selbst gut zuredet, aber bei mir funktioniert es tatsächlich. Ich habe zum Beispiel eine Postkarte und ein selbstgemachtes Lesezeichen aufgehängt. Beides habe ich damals zum Abitur von Lehrerinnen geschenkt bekommen. Es hängen auch noch andere Karten und Bilder an der Wand, die positive Gefühle auslösen oder motivieren sollen. Manchmal sind es auch nur Erinnerungen an Vergangenes. Vielleicht rollt ihr jetzt mit den Augen, aber es tut wirklich gut, wenn man zwischendurch auf diese Wand guckt.

Wenn ich beim Arbeiten merke, dass ich gestresst bin oder mir wieder zu viel Stress mache, dann rede ich in gewisser Weise mit mir selbst. Hört sich verrückt an, ist es aber an sich gar nicht. Ich sage mir, dass ich locker bleiben muss. Ich bringe mich dazu, die positive Seite des Ganzen zu sehen. Das klappt in den meisten Fällen dann auch. Im Inneren weiß ich ja meist, dass ich mir gerade ohne Grund Sorgen mache. Ich glaube daran. Und wisst ihr, was ich noch glaube?

Leute, ihr seid gut vorbereitet. Ihr habt die ganze Zeit gelernt, macht euch nicht so verrückt! Ihr schafft das. Atmet einmal tief durch und dann legt los.
Glaubt nicht immer gleich jedes Gerücht, dass durch den Raum geht. Meistens erledigen die sich sowieso von selbst. Erstmal abwarten, was passiert.
Ja, manchmal scheinen die Aufgaben unlösbar. Viel zu viele, viel zu schwierig, zu wenig Zeit. Das ist aber gar nicht so. Erledigt alles in Ruhe Schritt für Schritt und nicht gestresst alles hintereinanderweg.
Egal, was gerade vor euch steht: Ein wichtiger Termin, ein schlimmer Arbeitstag, eine Prüfung oder wichtige Entscheidungen. Ihr könnt das! Ihr habt bis jetzt alles geschafft und ihr werdet auch das schaffen. Also setzt euch hin und legt los. Nicht gestresst, sondern ruhig und macht eine Sache nach der anderen. Macht euch nicht immer so klein. Ihr seid unglaublich! Ihr könnt das!

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Veröffentlicht von LisaK

Autorin und Bloggerin

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