Der Tagesablauf eines Prüflings

Wenn wir uns schon in Gedichten mit Tagesabläufen beschäftigen, warum dann nicht auch hier? Über den Tagesablauf eines Abiturienten oder allgemein eines Prüflings zu schreiben ist nicht wirklich schwer. Mit über zwölf Jahren Erfahrung erlaube ich mir mal das Ganze zu verallgemeinern. Es gibt natürlich auch teilweise andere Dinge, aber wenn man nur die Arbeitstage betrachtet, geht das klar. Also legen wir mal los…

Es fängt mit dem Aufstehen an. Ein Wecker nach dem anderen klingelt und die Familie guckt schon ins Zimmer und fragt sich, wann man denn endlich aufsteht. Im letzten Moment rollt man sich aus dem Bett, macht sich schnell fertig und kommt geradeso rechtzeitig in die Schule. Die Fahrt kann dabei durchaus einschläfernd sein, was es natürlich nicht besser macht. Nun ist man in der Schule angekommen und hat je nach Tag verschiedene Fächer. Diese Fächer entscheiden häufig über die Motivation der Prüflinge. Jeder hat ja so seine Liebling- oder Hassfächer. Falls der Ausnahmefall eintritt und der beste Freund oder die beste Freundin krank ist, dann ist sowieso alles verloren. Dann können auch die begnadetsten Lehrenden nichts mehr ausrichten.

Die Schulzeit plätschert so vor sich hin und je nach Stundenzahl ist man früh oder recht spät zu Hause. Wenn man zu den armen Schweinen gehört, die Dienstags zehn Stunden haben, dann kommt man gefühlt gar nicht mehr nach Hause. Da kann man sich schon als Glückspilz bezeichnen, wenn man „nur“ acht Stunden hat. Verständlich ist da natürlich auch die schlechte Laune des Gegenübers, wenn man erzählt, dass man Entfall hat. So oder so ähnlich geht es dann weiter und man kommt irgendwann müde nach Hause. Jedoch kann man sich nicht sofort ausruhen, nein, wenn man zu den fleißigen Bienchen unter der Schülerschaft gehört, dann müssen zuerst die Hausaufgaben erledigt werden. Wir erreichen nun also schon die Abendstunden. Hier kann man durchaus ein wenig Freizeit finden. Oder man geht früh ins Bett, weil man so müde ist. Kommt öfter vor als man denkt!

Schule bestimmt das Leben eines Prüflings, das steht außer Frage. Der Alltag richtet sich danach und lässt mal mehr, mal weniger Raum für Freizeit. Trotzdem rate ich jedem es zu genießen. Denkt dran: Schlimmer geht immer! Aus meinen eigenen Erfahrungen kann ich sagen, dass es am Ende nie so schlimm ist wie man denkt. Der Ablauf kommt einem zwar häufig gleich vor, aber es gibt immer mal kleine Überraschungen. Einen kleinen Exkurs hier, eine kleine Doku da und schon sieht es gar nicht mehr so schlimm aus, oder? Auch wenn mir das wohl niemand glaubt : Ich werde diesen Ablauf vermissen…

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Veröffentlicht von LisaK

Autorin und Bloggerin

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