Das vierte Semester eines Prüflings

Auch das vierte Semester ist nun endlich dran und wird hier auseinander genommen. Ich weiß, ihr habt voller Ungeduld hierdrauf gewartet, oder? Nicht? Na, dann habe ich euch hiermit wenigstens überrascht. Was, sie hat noch gar nicht über das vierte Semester geschrieben? Das habe ich ja gar nicht mitbekommen! Ja ok, ich höre jetzt auf damit und komme zum eigentlichen Thema: Auch das vierte Semester bringt ein paar Neuerungen mit sich, über die ich im Folgenden schreiben werde. Ansonsten wäre das hier wohl auch sehr langweilig…

Es wird nun deutlich spürbar, dass es immer ernster wird. Die Lehrer ziehen noch einmal voll durch und arbeiten an Semesterübergriffen und am verrückt machen der Schüler. Denn wieder einmal wird nur zu gern darauf hingewiesen, dass das Abi vor der Tür steht und wir ja noch sooo viel schaffen müssen, viel zu undetailliert arbeiten und sowieso voll hinterherhängen. Da kann man mitten in der letzten Klausurenphase doch noch mal etwas mehr Hausaufgaben aufgeben, denn Prüflinge haben ja sonst nichts zu tun. Nun gut, lassen wir das jetzt mal so stehen, sonst rege ich mich noch auf und das wollen wir ja nicht! Also weiter im Text…

Man wird nun langsam sentimental. Und damit meine ich nicht nur die Prüflinge, sondern auch die Lehrenden. Die letzte gemeinsame Klausur, bald das letzte Mal Unterricht. Lehrende, die man schon jahrelang kennt, wird man bald für eine längere Zeit nicht mehr sehen und auch seine Freunde wird man nicht mehr jeden Tag im Klassenraum erblicken. Eine bedrückende Vorstellung, zumindest bei denjenigen, die man mochte. Ich kann mir momentan noch gar kein Leben ohne diese Schule vorstellen und ohne die Menschen, die ich jeden Tag sehe. Ohne die Dinge, die mich so aufregen, aber auch ohne die Dinge, die mich immer wieder zum schmunzeln bringen. Wow… hätte nicht gedacht, dass das hier jetzt so emotional wird. Zum Auflockern hier ein nettes Beispiel aus der Schule: Es geht auch anders, denn manche Lehrende sind auch froh uns los zu sein und endlich die ersten beiden Stunden frei zu haben. Ja einige wissen, auf wen ich gerade anspiele und ich kann es ja auch verstehen, aber bitte, Herr Lehrer – dessen Namen ich hier nicht nenne – am Ende werden Sie uns vermissen!

Uns wird immer mehr bewusst, dass die Zeit unglaublich schnell vergeht und diese so lange und chaotische Schulzeit bald einfach vorbei ist. Puff! Da muss man sich dann doch mal mit seiner Zukunft auseinander setzen. Was mache ich denn später? Werde ich dort glücklich sein und war es die richtige Wahl? Bin ich denn überhaupt schon bereit dafür? Ich denke, ich spreche für viele, wenn ich sage: Wir fühlen uns noch nicht bereit! Kleine Küken, die in der Arbeitswelt gegen bellende Hunde und bissige Wölfe bestehen müssen, um zu Schwänen zu werden oder eben kleine Küken zu bleiben…

Eine letzte Runde Leute! Die letzte Matheklausur, Englischklausur und so weiter. Die Gedanken sind jetzt mehr auf die Zukunft gerichtet und man fängt an zu realisieren: Eigentlich, war das doch eine wundervolle Zeit. Sicher, sie war chaotisch und auch nervig, aber gerade diese Faktoren haben sie doch irgendwie auch ausgemacht und haben häufig zu interessanten Situationen geführt. Und nun: Auf Richtung Zielgerade!

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Veröffentlicht von LisaK

Autorin und Bloggerin

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