Die Mottowoche

Die Mottowoche ist ein ziemlich großes Ereignis für die Abiturienten*innen. Ich möchte deshalb noch mal ein paar Worte darüber verlieren. Bei der Mottowoche geht es ja ziemlich stark um das Verkleiden (natürlich freuen sich einige auch ausschließlich darauf heimlich Alkohol zu trinken und zu feiern, aber, da ich nicht wirklich ein Fan davon bin, werde ich darauf nicht weiter eingehen). Jeder Tag steht unter einem besonderen Motto, obwohl das Wort ‚besonders‘ vielleicht etwas übertrieben ist, da die Mottos sich jedes Jahr ziemlich gleichen. Ich nehme jetzt mal uns als Beispiel. Wir hatte Montag „1. Schultag“, Dienstag „Kindheitshelden“, Mittwoch „roter Teppich“, Donnerstag „Bad Taste“ und Freitag „Zeitreise“. Das sind an sich Klassiker. Ist ja aber auch kein Problem. Hauptsache man hat Spaß dabei.

Um sich gut zu verkleiden, benötigt man natürlich eine gewisse Organisation, was wiederum Stress bedeutet und Abiturienten*innen voll einnehmen kann. Naja zumindest diejenigen, die sich gerne verkleiden möchten und sich dabei auch tatsächlich Mühe geben. Es gibt auch noch diejenigen, die sich gar nicht erst verkleiden oder sich eben nur für bestimmte Mottos verkleiden.

Tendenziell ist es ja auch die eigene Entscheidung, ob man nun mitmacht oder nicht. Ich beispielsweise habe mich zwar verkleidet, aber ich habe weder mitgetrunken, noch mitgefeiert. Immerhin war ich anwesend und gut gelaunt. Das ist doch die Hauptsache. Aber nun weiter im Text. Natürlich darf bei der Mottowoche Musik nicht fehlen. Allerdings steht natürlich alles unter strengen Vorschriften. Keine Musik während des Unterrichts und nur in den Pausen usw. Das hat natürlich alles auch seinen Grund, kann ich auch verstehen. Obwohl auch ohne Musik der Unterricht bei den Abiturienten*innen in dieser Woche schwer fallen dürfte.

Die Lehrenden haben in Bezug zu dieser Woche meist zwei verschiedene Einstellungen, die man ziemlich schnell erkennt. Entweder sie sind belustigt oder sie sind vollkommen dagegen. Ich kann beides nachvollziehen, aber man muss uns Abiturienten*innen auch mal den Spaß gönnen, denn wir haben ihn ja nicht mehr lange. Deswegen genießen es alle wohl umso mehr.

Jedenfalls leitet die Mottowoche in gewisser Weise das Ende ein und man sammelt nochmal letzte Erinnerungen mit allen. Man ist in dieser Zeit Mittelpunkt allen Geschehens und wird vor allem von den jüngeren Schülern unverhohlen angestarrt. Es werden tausende von Fotos geschossen und jeder hat seinen Spaß. Ich persönlich werde diese Zeit nicht vergessen und bin sehr froh, dabei gewesen zu sein.

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Veröffentlicht von LisaK

Autorin und Bloggerin

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