Inhaltsanalyse der wissenschaftlichen Art

Ich habe jetzt die nächsten Schritte für die Bachelorarbeit eingeleitet. Erstmal musste ich mich aber informieren, was die nächsten Schritte nach der Transkription sind. Inhaltsanalyse. Super Sache. Wissenschaftliche Inhaltsanalyse… andere Sache. Interessant, wie viele Methoden es gibt, um Inhalte zu analysieren. Ich habe mich dafür entschieden, bei einem der Standardverfahren zu bleiben. Bedeutet: Kodierleitfaden erstellen und Experteninterviews kodieren und kategorisieren. Spaßig.

Das habe ich auch schon erledigt. Das Ergebnis beruhigt mich etwas, da ich nun insgesamt 39 Seiten mit kodierten und kategorisierten Inhalten habe, die ich in meine Bachelorarbeit einbringen will. Dennoch folgen jetzt schon die nächsten Fragen: Wie schreibe ich das in meine Methodik? Was muss davon in den Anhang? Wie begründe ich meine Auswahl? Und so weiter. So viele Fragen. In solchen Momenten vermisse ich meine Freiheit, die ich als Autorin genieße. Vor allem, wenn man im Bereich Fantasy schreibt. In der Wissenschaft bin ich von Vorgaben umgeben. Eines ist klar: Wissenschaftlerin werde ich wohl nicht werden. Dafür bin ich viel zu abgeneigt von dem wissenschaftlichen Arbeiten.

Da mich der Methodikteil gerade verzweifeln lässt, werde ich wohl erstmal meine Ergebnisse zu Papier bringen. Das kommt mir im Moment spaßiger vor. Mal sehen, ob ich das auch noch so sehe, wenn ich damit angefangen habe. Am Anfang dachte ich auch noch, dass der Methodikteil ganz nett wird. Wie naiv ich doch war. So langsam wird jedenfalls das Bearbeitungsnetz, das an so einer Bachelorarbeit hängt, immer klarer. Es ist groß und hat viele Abzweigungen. Und einen großen Haufen Wissenschaftlichkeit.

Die Zeit rinnt einem ja auch schon wieder aus den Händen. Der Februar will irgendwie schnell weg. Oder dem März geht es nicht schnell genug. Irgendwie so was. Das ist zumindest mein Gefühl. Immerhin motiviert die Sonne und das frische Grün im Garten. Frühling liegt in der Luft. Ich war in letzter Zeit ein wenig demotiviert. Vielleicht ändert sich das jetzt ja. Das würde mich freuen…

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Veröffentlicht von LisaK

Autorin und Bloggerin

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