Die Bewerbungsphase #4

Mit dem vierten Beitrag über die Bewerbungsphase ist es langsam an der Zeit ein Ende zu finden. Bringen wir das Ganze mal zu einem ordentlichen Abschluss. Was kann ich euch mitgeben? Wenn ihr Favoriten habt, dann bereitet euch gut vor. Das macht natürlich immer Sinn, aber beim Favoriten ist es nochmal wichtiger. Es ist auch immer gut, wenn ihr vorher schon andere Bewerbungsgespräche habt, dann könnt ihr quasi schon üben und euch an die Situation gewöhnen. Das hat mir damals sehr geholfen. Nach ein paar Gesprächen ist man mit dem Ablauf ein wenig vertrauter und sicherer.

Lernt etwas über das Unternehmen, aber auch Allgemeinwissen schadet nie. Überlegt euch auch, was euch ausmacht und wie ihr euch einer fremden Person gegenüber vorstellen würdet. Vorstellungsrunden sind immer sehr beliebt. Vor allem auch eure Stärken und Schwächen. Ist ja immer so ein Thema, wenn das gefragt wird. Gerade die Schwächen. Was sagt man da? Ich habe es recht einfach. Zumindest, wenn ich nur eine Schwäche nennen soll. Und dabei flunkere ich noch nicht mal. Ich habe nämlich null Orientierungssinn. Ich kann mich quasi überall verlaufen. Ich finde, dass das eine Schwäche ist, die man gut nennen kann. Zumindest für die Stellen, bei denen ich mich beworben habe.

Dazu kann ich auch eine passende Geschichte erzählen. Ich war bei dem Bewerbungstest für die Stelle, die ich am Ende auch bekommen und angenommen habe und wurde abgeholt für die nächste Aufgabe. Ich sollte dann schon vorgehen und bin erstmal schön in die falsche Richtung gegangen. Die Flure sahen aber auch sehr ähnlich aus. Ich konnte dadurch immerhin noch etwas mit der Kollegin darüber scherzen. Diese Situation konnte ich dann auch direkt nennen, als ich nach meinen Schwächen gefragt wurde. Das hat sehr gut gepasst. Überlegt euch aber auch eine zweite Schwäche, die ihr nennen könnt. Manchmal reicht eine nicht. Die Erfahrung habe ich auch gemacht…

Ihr könnt das schaffen. Selbst, wenn euer Gefühl am Ende nicht so gut ist, muss das nicht heißen, dass ihr die Stelle nicht bekommt. Ich dachte eigentlich, dass ich meine jetzige Stelle nicht bekommen würde, aber am nächsten Tag kam schon der Anruf, dass ich genommen werde. Das war ziemlich cool. Also: Nicht verzweifeln. Stellt euch den Fragen und Aufgaben und gebt euer Bestes. Dann wird das auch klappen. Davon bin ich überzeugt!

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Veröffentlicht von LisaK

Autorin und Bloggerin

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