Fernweh

Gedicht: Fernweh, gelesen von Lisa Koscielniak

Manchmal, da sehne ich mich nach Spaziergängen am Strand,
Einfach barfuß durch den Sand
Und Meerwasser an den Füßen spüren.
Dem Säuseln der Wellen lauschen,
Dem Wasserrauschen
Und die warme Brise spüren.
In der Sonne liegen
Oder mit den Wellen im Wasser wiegen.
Oder vielleicht ein großer Wald?
Mit geheimen Wegen
Und Bäumen so riesig und alt,
Dass man selbst dagegen
Ganz winzig und klein wirkt.
Was sich wohl im Unterholz verbirgt?
Licht kommt nur spärlich durch das Blätterdach,
Kämpft sich bis zum Erdboden vor
Und spiegelt sich in einem kleinen Bach.
Es ist, als durchschreite man ein magisches Tor,
Den Eingang zu einer anderen Welt,
Die einen in seinem Bann gefangen hält.
Doch dann wird einem auch immer klar,
Irgendwie vermisse ich diesen Ort, an dem ich eigentlich schon die ganze Zeit war.
Man wollte zwar irgendwie raus,
Aber es ist auch unglaublich schön zuhaus.

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Veröffentlicht von LisaK

Autorin und Bloggerin

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