Erste Schritte zum Kolloquium

Wenn ihr diesen Artikel hier lest, dann habe oder hatte ich gerade mein Kolloquium. Echt unglaublich und ein wenig beängstigend. Der Leistungsdruck ist auf jeden Fall nochmal angestiegen, auch wenn ich dachte, dass das nicht mehr möglich ist. Es ist möglich. Und wie das möglich ist. Der Grund dafür ist das Feedbackgespräch, dass ich mit meiner Erstbetreuerin hatte. Ich bin sehr dankbar dafür, versteht mich nicht falsch. Das ist alles schon hilfreich. Vor allem, weil ich mitbekommen habe, dass nicht alle betreuenden Profs ein solches Gespräch anbieten und dann nur das Gutachten weitergeben. Da ist ein persönliches Gespräch schon sehr viel besser.

Ich hatte noch Glück. Trotzdem macht es einen natürlich nervös. Bei mir ist es zudem so, dass ich gerne noch was aus der Note rausholen würde. So ein paar Notenpunkte besser, würde ich schon gerne erreichen. Deshalb ist der Leistungsdruck jetzt natürlich noch höher. Ich habe in meiner Bachelorarbeit einiges falsch gemacht. Ich verstehe die Kritik und kann auch alles nachvollziehen, aber es schmerzt schon ein bisschen, wenn die eigenen Arbeit so auseinandergenommen wird. Trotz der Fehler steckt ja viel Arbeit drin. An sich, bin ich mit der jetzigen Noten zufrieden und habe mein Mindestziel erreicht. An sich. Es ist doch immer so, dass man sich etwas besseres erhofft, oder? Noch so eine leise Hoffnung in sich drin hat. Naja, diese leise Hoffnung konnte leider nicht bestätigt werden. Blöd gelaufen.

Deshalb würde ich mich ganz gerne durch das Kolloquium noch ein wenig verbessern. Zeigen, dass ich das kann. Das wird allerdings nicht einfach. Ein paar Stellschrauben kenne ich jetzt, aber ich muss auch die Zeit finden, an ihnen zu drehen. Zeit ist der nächste Faktor, der den Druck verstärkt. Diese Woche ist oder war ziemlich turbulent. Viele intensivere Prüfungen auf einmal. Sonst wäre es ja auch zu einfach. Heute ist es dann soweit und das Kolloquium steht vor der Tür. Ich werde mein Bestes geben. Wenn das nicht reicht, habe ich halt nur mein Mindestziel erreicht. Dann ist das so. Aber vielleicht kann ich meine Prüfer*innen ja davon überzeugen, dass ich mein Thema gut verstanden habe und weiterdenken kann.

Ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben. Das wäre zum Ende hin auch ziemlich schlecht. Die letzten Prüfungen schaffe ich jetzt ja wohl auch noch. Das Schreiben kommt momentan ein wenig zu kurz, aber das hole ich dann nach dieser Woche nach. Es hetzt mich ja niemand. Das ist alles wirklich sehr aufregend. Ich bin schon ganz hibbelig. Drückt mir die Daumen!

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Veröffentlicht von LisaK

Autorin und Bloggerin

2 Kommentare zu „Erste Schritte zum Kolloquium

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