An meinen Verstand

Gedicht: An meinen Verstand, gelesen von Lisa Koscielniak

Ich frage dich,
Warum quälst du mich?
Vom frühen Morgen bis tief in die Nacht,
Sorgst du dafür, dass jeder kleinste Zweifel erwacht.
Ey, warum denkst du immer viel zu viel,
So erreichen wir doch auch nicht unser Ziel.
Machen alles nur noch schlimmer,
Ruhen kaum, Denken immer.
So kann das doch nicht weiter gehen,
Bleib auch mal stehen,
Gönn dir eine Pause
Und vor allem: Schalt auch mal ab zuhause.

Warum musst du immer so schüchtern sein?
Lässt dich nicht auf Abenteuer ein.
Ziehst dich gleich zurück,
Wirst zu einem Schatten Stück für Stück.
Nicht gesehen, geschickt getarnt.
Hat dich denn niemand gewarnt,
Dass du dadurch immer mehr verschwindest,
Bis du dich vielleicht bald allein wiederfindest?
Ey, komm mal aus dir raus,
Zeig, wer du bist,
Denn darauf kann du stolz sein.
Zeit, dass du deine Angst mal vergisst
Und aus dem Schatten trittst.
Hey, hier bin ich,
Seht ihr mich?

Wir verwirren uns in unseren Sorgen,
Verstecken uns im Schatten,
Doch der neue Morgen,
Verdrängt die Angst, die wir hatten.
Zeigt das Licht,
Das einen wundervollen Tag verspricht
Und wir gehen hinaus.
Ein Lächeln auf den Lippen,
Selbstbewusste Schritte,
Auch du kannst mich nicht stoppen,
Ich betrete jetzt die Bühne.

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Veröffentlicht von LisaK

Autorin und Bloggerin

4 Kommentare zu „An meinen Verstand

  1. Ein bisschen ähnlich ist es, wenn ich mit meinem Gewissen spreche, meinem kritischsten, schwierigsten Partner, einer skurrilen Schönheit. So oft ich bislang mit diesem Partner gesprochen habe, er war immer stärker als ich …

    Ein schönes, inspirierendes Gedicht hast Du da geschrieben. Und schön und ausdrucksvoll vorgetragen hast Du es auch.

    Liebe und freundliche Grüße! 🙂🌻

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