Kartenhaus

Gedicht: Kartenhaus, gelesen von Lisa Koscielniak

An manchen Tagen,
Da bin ich ein instabiles Kartenhaus.
Kann kaum etwas wagen,
Würde am liebsten gar nicht raus.
Jeder Schritt gefährlich,
Jeder Luftzug ein Orkan,
Verliere mich,
Die Anspannung hält an.
Nur ein wenig mehr
Und ich explodiere,
In tausend Gefühle.
Muss mich oft zusammenreißen, so sehr,
Dass es beinahe schmerzt.
An solchen Tagen ist es schwer,
Alles in mir zusammenzuhalten,
Doch solche Tage beweisen auch seither,
Dass sie dieses Kartenhaus nicht auseinanderreißen,
Am Ende doch nicht zerstören können.
Es steht immer noch,
Trotzt jedem Sturm,
Ein eiserner Turm,
In diesem zeitweise offenen, schwarzen Loch.


© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Veröffentlicht von LisaK

Autorin und Bloggerin

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