Überstunden

Mir war an sich schon von Anfang an bewusst, dass es mehr als einfach ist, Überstunden aufzubauen. Der Gedanke, dass man nicht genug Stunden aufgebaut haben könnte, um Freitags früher gehen zu können, verschwindet schnell. Denn da muss man sich gar keine Sorgen drüber machen. Die Stunden bauen sich schnell genug und ganz von alleine auf. Dafür muss nicht einmal unbedingt etwas besonderes passieren. Der normale Arbeitsalltag reicht vollkommen.

Ich hatte noch ein paar Notfall Überstunden aus der Studienzeit. Die musste ich an sich bislang noch nie anbrechen. Ich frage mich, warum mich das überhaupt überrascht. Einfach an ein paar Tagen etwas länger bleiben, was so gut wie immer der Fall ist und man hat genug neue Stunden aufgebaut. Ich bin im grünen Bereich, was meine Stunden angeht, aber es ist schon interessant zu sehen, wie schnell die Stunden dann doch mal nach oben schnellen. Vor allem, wenn dann doch mal was dringendes ist.

Und ich genieße noch immer Welpenschutz. Mir wird so langsam immer mehr bewusst, was unterbewusst schon lange klar war: Es gilt Vorsicht, wenn irgendwann der Welpenschutz wegfällt. Ich kenne mich und ich komme bei diesem Thema stark nach meinen Eltern. Deshalb weiß ich auch, dass ich aufpassen muss. Pausen einhalten, das Maß der Überstunden im Blick behalten und abschließen können. Das wird ziemlich schwierig. Das sagt mir mein Gefühl. Die nächsten Monate werden zeigen, ob ich wirklich sensibilisiert bin und das, was ich mir vorgenommen habe, einhalten kann oder ob die Stunden schnell in die Höhe schnellen werden. Ich bin gespannt…

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Veröffentlicht von LisaK

Autorin und Bloggerin

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