Die gruselige Büro Geschichte

low light photography of brown window blinds

Ich habe mich eingelebt. Mein neues Büro ist nun nicht mehr neu und ich fühle mich inzwischen auch ganz wohl. Die ersten Wochen sind schon wieder vergangen und es funktioniert alles ganz gut. Obwohl ich euch da noch etwas erzählen muss: Gleich am ersten Tag, habe ich mich tierisch erschrocken. Mir war nicht bewusst, dass direkt vor meinem Fenster eine Treppe in den Keller des Gebäudes ist und dass diese Treppe auch genutzt wird. Was ist also passiert?

Es war noch sehr dunkel draußen und ich habe den Vorhang vor dem Fenster zurückgezogen. Dann habe ich mich hingesetzt und weitergearbeitet. Das Fenster war noch auf und irgendwann wurde mir kalt. Also bin ich aufgestanden, um es zu schließen, habe nach draußen geguckt und da stand jemand und hat mir genau in die Augen geschaut. Draußen war es immer noch stockfinster und das Gesicht der Person war nur von meinem Bürolicht erleuchtet. Ich sag euch, ich habe mich vielleicht erschreckt. Keine Ahnung, wie lange die Person da schon stand und zu mir rein geguckt hat. Ich habe dann nur kurz gegrüßt und mich schnell wieder hingesetzt.

Das ist tatsächlich ein kleiner Nachteil vom Büro. Immer, wenn jemand an dieser Treppe wartet, um in das Gebäude gelassen zu werden, wird in mein Büro gestarrt. Ist mir ein wenig unangenehm, aber naja. So langsam gewöhne ich mich daran. Und zum Glück hatte ich auch nur einmal so eine gruselige Situation, dass auf einmal jemand in der Dunkelheit vor meinem Fenster stand. Die meisten kommen erst, wenn es schon hell ist. Dann ist es zwar immer noch unangenehm, aber immerhin nicht mehr unheimlich…

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Veröffentlicht von LisaK

Autorin und Bloggerin

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