Schwanken

human shape blocks on wooden seesaw
Gedicht: Schwanken, gelesen von Lisa Koscielniak

Schwankend scheint die Welt,
Manchmal dunkel, manchmal hell
Und wenn man sich drauf einstellt,
Wechselt es ganz schnell.
Zu Zwischentönen, die verschwimmen,
Verläufe, die ineinander übergehen,
Mich mal froh, mal traurig stimmen
Und in jeder Millisekunde anders aussehen.
Plötzlich überfordert,
Ist Klarheit weit entfernt,
Von Unsicherheit erobert,
Habe ich plötzlich zu sehen verlernt.
Fühle mich verloren,
Weiß nicht mehr, was ich tuen soll,
Mein Innerstes hat sich gegen mich selbst verschworen
Und ich bin bis zum Rand mit Gefühlen voll.
Mit tausend Fragen
Irre ich umher,
Kann gar nicht richtig sagen:
Warum ist es für mich so schwer?
Und während all dieser Gedanken,
Verfliegt es auch schon wieder,
Ein erneutes Schwanken
Und Freude und Mut sind die Sieger.

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Veröffentlicht von LisaK

Autorin und Bloggerin

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