Geselligkeit

student desk with copybooks and pencil case

Wenn man wieder unter Menschen geht, vor allem unter Menschen, die man noch nicht kennt, ist das ja echt irgendwie ungewohnt. Ich meine, ich bin noch nie viel unter Menschen gegangen, aber irgendwie waren ja immer mal die einen oder anderen Kontakte da, die in der letzten Zeit gefehlt haben. Durch meinen kleinen Ausflug wegen der Fortbildung habe ich eine neue Gruppe von Menschen kennengelernt. Es war schön mal wieder so viele Gesichter zu sehen und sich auszutauschen. Das habe ich sehr genossen. 

Ich habe aber auch wieder gemerkt, wie schwer es mir fällt, von allein auf Menschen zuzugehen und Kontakte zu knüpfen und zu vertiefen. Da muss ich wohl immer noch an mir arbeiten. So schnell werde ich in dem Punkt wohl nicht besser. Da reichen die paar Tage für jemanden wie mich auch nicht aus, um irgendwie richtig auftauen zu können. Zumal ich ja auch immer sehr damit zufrieden bin, Zeit für mich zu haben und mich zurückzuziehen. Das motiviert jetzt nicht gerade, mit anderen Menschen etwas zu unternehmen. 

Es war trotzdem eine schöne Zeit, aber ich gebe zu, dass ich nicht sehr gesellig war. Das ist für mich auch eigentlich in Ordnung, aber trägt nicht gerade dazu bei, mein Netzwerk auszubauen und neue Freundschaften zu schließen. Naja… vielleicht beim nächsten Mal…

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Veröffentlicht von LisaK

Autorin und Bloggerin

3 Kommentare zu „Geselligkeit

  1. Ich finde es erfreulich, dass du dich unter Menschen begeben und kommuniziert hast, gerade wenn es dir etwas schwer fällt. Es wird durch Übung einfacher, nach meiner Erfahrung. 🙂

  2. Ich kenne ein paar Menschen, die haben „nur“ kleine aber feine und vor allem sehr beständige und „haltbare“ Netzwerke. Es handelt sich dabei durchweg um Menschen, die es nicht so leicht haben Smalltalk zu führen, die Zeit brauchen, um sich in neuen Umgebungen, mit bislang unbekannten Menschen, zu orientieren. –

    Ich denke, dass es wichtiger ist, Kontakte und daraus folgend vielleicht manche engere Beziehung zu entwickeln, so wie es einem eben liegt, so wie man eben ist. Verstellen kann man sich eh‘ nicht lange, und für manchen ist der Grund für seine (anfängliche) Zurückhaltung ja auch Selbstschutz bzw. Selbstfürsorge, denn heutzutage wird man doch leider so oft und so schnell verletzt.

    Geh‘ nur Deinen Weg, liebe Lisa, steh‘ dazu, dass Du aus einem sicheren Umfeld, das Dir Halt und auch ein Stück Schutz und Geborgenheit gibt, Kontakte aufbaust. Dem einen oder anderen Menschen wirst Du auch auf diese Weise begegnen, und schätzungsweise habt ihr dann gleich ein paar „Antennen“ mehr füreinander.

    Ich habe auch nur eine Handvoll von Menschen, unter denen ich mich wirklich sicher und also gut fühlen kann. Aber das ist etwas ganz, ganz wertvolles.

    Viele freundliche und liebe Grüße an Dich! 🙂🕊

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