Gendersensibilisierung im Beruf

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Ich durfte an einem Seminar mit dem klangvollen Namen ‚Gendersensibilisierung‘ teilnehmen. Der Name allein hat bei uns allen durchaus nicht gerade Freudenstürme ausgelöst. Zum Glück handelte es sich aber nicht um die dem Namen nach erwartete theoretische und trockene Erklärung des Genderns in Grammatik und Sprache. Nein, es war tatsächlich sehr berufs- und praxisbezogen. Die Inhalte waren gut aufbereitet und ich denke, dass wir alle das Seminar mit einem recht positiven Gefühl verlassen haben. Zumindest nicht mit einem negativen.

Ich weiß nicht, ob ich wirklich etwas von dem Gelernten anwenden werde. Ich denke, dass man viel unterbewusst macht und nicht großartig darüber nachdenkt, wie man etwas sagt. Ist es falsch, kann man sich korrigieren. Dafür können wir miteinander reden und darüber eine respektvolle Basis schaffen. Hat bei mir bislang eigentlich immer ganz gut funktioniert. Kommunikation ist eben immer noch alles. Das hat auch die Schulung bestätigt.

Also erstmal weiter wie bisher. Dennoch ist das Ziel der Schulung aus meiner Sicht erreicht: Eine gewisse Sensibilisierung ist eingetreten. Man denkt noch eine Weile über das Thema nach. Verarbeitet es und auch, wenn man es nicht direkt aktiv anwendet, achtet man vielleicht ein wenig mehr darauf oder hat es im Hinterkopf. Von daher war es auf jeden Fall ein erfolgreicher Tag.

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Veröffentlicht von LisaK

Autorin und Bloggerin

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