Beitrag der Woche #82

golden statuette and stars on yellow background

Diese Woche ist es Zeit für den zweiundachtzigsten Beitrag der Woche. Dieses Mal gibt es ein Gedicht, in dem ich eine kleine Ansprache an meinen Verstand gehalten habe. Diese Ansprache muss ich immer noch regelmäßig halten und mich an meine eigenen Worte erinnern, da ich gerne in meine alten Muster zurückfalle. Die sind ja auch gemütlich und gewohnt. Niemand hat gesagt, Veränderung wäre einfach. Da ändert es auch nichts, dass man sich gut kennt und sich seiner Eigenheiten und Schwächen durchaus bewusst ist. Das macht es kein bisschen einfacher. Da kann ich inzwischen aus Erfahrung sprechen. Es ist und bleibt ein Prozess. Wichtig ist am Ende wohl nur, dass man einen Weg für sich wählt und diesen dann geht, egal wie lange es auch dauert und wie oft man noch umdrehen muss und doch eine andere Abzweigung nimmt. Am Ende wartet geduldig unserer Ziel auf uns…

Kategorie: Gedichte
Titel: An meinen Verstand
Veröffentlichungsdatum: 17.09.2021

Ich frage dich,
Warum quälst du mich?
Vom frühen Morgen bis tief in die Nacht,
Sorgst du dafür, dass jeder kleinste Zweifel erwacht.
Ey, warum denkst du immer viel zu viel,
So erreichen wir doch auch nicht unser Ziel.
Machen alles nur noch schlimmer,
Ruhen kaum, Denken immer.
So kann das doch nicht weiter gehen,
Bleib auch mal stehen,
Gönn dir eine Pause
Und vor allem: Schalt auch mal ab zuhause.

Warum musst du immer so schüchtern sein?
Lässt dich nicht auf Abenteuer ein.
Ziehst dich gleich zurück,
Wirst zu einem Schatten Stück für Stück.
Nicht gesehen, geschickt getarnt.
Hat dich denn niemand gewarnt,
Dass du dadurch immer mehr verschwindest,
Bis du dich vielleicht bald allein wiederfindest?
Ey, komm mal aus dir raus,
Zeig, wer du bist,
Denn darauf kann du stolz sein.
Zeit, dass du deine Angst mal vergisst
Und aus dem Schatten trittst.
Hey, hier bin ich,
Seht ihr mich?

Wir verwirren uns in unseren Sorgen,
Verstecken uns im Schatten,
Doch der neue Morgen,
Verdrängt die Angst, die wir hatten.
Zeigt das Licht,
Das einen wundervollen Tag verspricht
Und wir gehen hinaus.
Ein Lächeln auf den Lippen,
Selbstbewusste Schritte,
Auch du kannst mich nicht stoppen,
Ich betrete jetzt die Bühne.

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Veröffentlicht von LisaK

Autorin und Bloggerin

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