Eine Linie

Gedicht: Eine Linie, gelesen von Lisa Koscielniak

Ich irre durch die Welt,
Mit einem Ziel, doch ohne festen Weg,
Denn den Weg bestimme ich.
Anhand einer Linie, die mich in der Bahn hält,
Anhand dessen, was wichtig ist für mich.
Sie zieht sich durch mein ganzes Leben,
Begleitet jeden Schritt.
Ist unsichtbar, einfach nicht zu sehen
Und kommt trotzdem immer mit.
So ganz irre ich also doch nicht umher,
Mit meinem Ziel, auf meinem Weg.
Ihr zu folgen ist manchmal auch schwer,
Doch ich weiß, wohin es geht.
Eine Linie, stark und strahlend,
Ein Symbol der Hilfe und der Einheit,
Immer da, immer auf mich wartend,
Dank dieser Familie, Dank diesem Zusammenhalt.

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Neue Fragen

Ich mache Fortschritte. Und zwar in einem ganz bestimmten Bereich. Ich gehöre zu den Menschen, die ein wenig Zeit brauchen, um sich wirklich einzugewöhnen und dann auch die richtigen Fragen zu stellen. Wenn mir jemand etwas erzählt, dann verstehe ich es in dem Moment auch. Es ist logisch und ich habe keine Fragen. Denn die brauchen ihre Zeit. Es ist jetzt ein Monat vergangen und ich beginne erst jetzt wirklich Fragen zu stellen. Mehrere Fragen im Kopf zu haben, zu denen mir die Antwort noch fehlt.

Erst jetzt kommen die Fragen wirklich auf und ich weiß, was ich fragen muss und was wichtig ist. Das ist ziemlich faszinierend. In diese Phase bin ich in den Praktika nie gekommen. Ich war ja auch nie wirklich lange an einem Ort oder in einem Team und hatte noch tausend andere Dinge im Kopf. Deshalb wurde es auch langsam mal Zeit, dass ich ans Hinterfragen komme. Mehr in die Tiefe gehe. Immer mehr Fragen habe.

Ich bin froh, dass das noch in der Einarbeitung passiert ist. Es gibt doch keinen besseren Zeitpunkt für Fragen. Keinen besseren Zeitpunkt, um so viel wie möglich mitzunehmen. Die Zeit vergeht so schnell. Ich möchte sie so gut nutzen, wie ich kann.

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Beitrag der Woche #38

Der achtunddreißigste Beitrag der Woche rennt um die Ecke und bringt ein weiteres Gedicht mit. Diesmal wieder ein aktuelleres aus dem Mai diesen Jahres. Zum Greifen nah sind hier nicht die Sterne, wie in meinem Spontangedicht von dieser Woche, sondern etwas anderes…

Kategorie: Gedichte
Titel: Zum Greifen nah
Veröffentlichungsdatum: 28.05.2021

Und ich sehe deine Hand,
Wie du sie zu mir ausstreckst,
Dich zu mir herüber reckst.
Nun meldet sich mein Verstand:
Greif zu, bevor es zu spät ist,
Bevor diese Gelegenheit verstreicht,
Bevor diese Hand zurückweicht,
Bevor du diese Hand vermisst.
Diese Hand, voll von Freundlichkeit,
Güte und Geduld,
Diese Hand, die sie zerstören kann, die Einsamkeit.
In mir drin ist ein wahrer Gefühlstumult.
Kann ich diese Hand nehmen?
Muss ich mich ihr gegenüber nicht schämen?
Warum eigentlich nicht?
Alles, was diese Hand verspricht,
Klingt wie ein Traum,
Zum Greifen nah.
Und dann berühren sich unsere Hände
Und ich weiß, dass es die richtige Entscheidung war.
Meine Rettung und ich hätte sie beinahe nicht genommen,
Nur, weil ich so ängstlich bin,
Aber ich habe gewonnen
Und jetzt ist es auf einmal ganz warm in mir drin.

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Wenn die Geister schweigen

Kapitel 5 – Der hintere Teil der Bibliothek

Wenn die Geister schweigen – Kapitel 5: Der hintere Teil der Bibliothek, gelesen von Lisa Koscielniak

Eine ältere Dame stand an einem Tresen, der über und über von Büchern bedeckt war und sah uns mit großen Augen an. Dass sie so riesige Augen hatte, lag an der Brille mit den dicken Gläsern, die sie trug. Was für ein niedliches Klischee. Genau so stellte ich mir die Bibliothekarin einer Stadtbibliothek vor: Klein und schmächtig, mit dieser dicken Brille, freundlichen Augen, einem langen Kleid mit kleinen Blumen darauf und einem Blick, der soviel Weisheit, wie all die Bücher hier enthielt.

„Herzlich Willkommen. Flo, du bringst eine Freundin mit? Wie ungewöhnlich“, sagte die Frau und winkte uns zu sich. „Darf ich vorstellen, das ist Alma. Die beste Bibliothekarin der Welt“, erklärte Flo. „Jetzt übertreib aber nicht“, sagte Alma und man sah ihr an, wie geschmeichelt sie war. Flo wusste, wie er mit ihr reden musste. „Wie kann ich euch helfen? Ihr sucht doch sicherlich etwas bestimmtes, oder?“, fragte sie dann. „Das stimmt. Wir würden gerne nach hinten und uns die alten Bücher ansehen“, antwortete Flo.

Alma nickte und verließ den Tresen. „Eine gute Wahl“, sagte sie dann und zwinkerte mir geheimnisvoll zu. Sie führte uns in den hinteren Teil des Ladens, vorbei an allen möglichen Büchern, die sich überall in die Höhe stapelten. Jedes Regal hatte ein Motto. Schulbücher, Bücher über Katzen und Hunde, Bücher über Blumen. Alles hatte seinen Platz, obwohl es auf den ersten Blick recht unaufgeräumt wirkte. Es folgte doch alles einer bestimmten Ordnung unter den wachsamen Augen von Alma.

Wir kamen an einer alten Holztür an. Mit verschwörerischem Blick holte Alma einen alten, verrosteten Schlüssel unter ihrem Kleid hervor und öffnete die Tür. Ein gedehntes, hohes Quietschen ertönte und die Tür schwang auf. Dahinter verbarg sich ein weiterer Raum. In dem Licht, das durch die teilweise verdeckten Fenster drang, tanzten Staubkörner, aufgewirbelt vom Luftzug der Tür. Ein paar Glasvitrinen standen im Raum und an der uns gegenüberliegenden Wand befand sich ein weiteres Bücherregal.

„Folgende Regeln müssen beachtet werden. Die Bücher in den Vitrinen dürfen nicht herausgenommen werden. Wenn euch eins von denen interessiert, sprecht mich bitte an. Die anderen Bücher dürft ihr herausnehmen und durchblättern. Seid dabei aber bitte vorsichtig und tragt diese Handschuhe. Feuer ist verboten. Alles hier ist sehr leicht entflammbar. Achtet darauf, dass keine Eselsohren entstehen und krizzelt nichts auf die Seiten. Wenn ihr Fragen habt, dann ruft mich gerne, ich bin in der Nähe“, erklärte sie ernst. Ich konnte das Donnerwetter, das es bei Regelverstößen von ihr geben würde, nur erahnen und zog schnell die Handschuhe an.

Vorsichtig näherte ich mich dem Bücherregal. Ich traute mich kaum, eines der Bücher zu berühren oder gar herauszunehmen. Das lag nicht nur an Almas höchstwahrscheinlich darauf folgendem Wutausbruch, sondern auch daran, dass diese Bücher unglaublich wertvoll sein mussten. Es waren alles handwerkliche Meisterwerke. Von Hand beschrieben und mit vielen kleinen Verzierungen und Bildern. Ehrfürchtig überflog ich die Buchtitel und schritt das Regal ab. Dann blieb ich stehen. Ein Titel hatte meine Aufmerksamkeit erweckt. “Ich glaube, ich habe hier was“, sagte ich zu Flo und zeigte auf das Buch.

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

2021-10-19T15:30:00

  Tage

  Stunden  Minuten  Sekunden

bis

Kapitel 6

Nach den Sternen greifen

Dieses „Greifen nach den Sternen“ geht mir schon eine Weile nicht mehr aus dem Kopf. Ich wusste, dass ich etwas darüber schreiben wollte, aber nicht genau was. Schlussendlich ist es jetzt ein Spontangedicht geworden. Jetzt kann ich das Thema endlich aus meinem Kopf streichen…


Und ich greife nach den Sternen,
Komme aber niemals an sie ran.
Sie sind wie weit entfernte Laternen,
Die mich leiten, ich aber nie erreichen kann.


PS: Ich glaube, gerade bei scheinbar unerreichbaren Dingen, wachsen wir über uns hinaus. Einem inneren Licht folgend, das einen leitet und weiter voran bringt.


© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Zeit #2

Ich habe schon mal ein Gedicht über Zeit geschrieben, aber da man über die Zeit ja sehr viel schreiben kann, kommt hier schon das nächste…

Gedicht: Zeit, gelesen von Lisa Koscielniak

Die Zeit verrinnt,
Sekunde um Sekunde,
So geschwind,
Stunde um Stunde,
Dass sie zu kostbar ist,
Um verschwendet zu werden.
Doch das muss man lernen,
Erkennen, was Zeit frisst,
Was Zeit nimmt,
Aber auch gibt oder verlangsamt,
Damit man weiß, wie man Zeit gewinnt,
Wie man sie nutzt,
Um mit möglichst wenig Frust,
Zeit genießen zu können
Und nicht immer so oft zu sagen:
Die Zeit ist viel zu kurz, die wir hier haben.

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Der erste Monat

Der Oktober hat begonnen. Jetzt schon. Es ist merkwürdig, das zu schreiben und dadurch die unübersehbare Gewissheit zu haben, dass ich damit bereits einen vollen Arbeitsmonat hinter mir habe. Wenn ich jetzt zurückblicke, ist die Zeit unglaublich schnell vergangen. Eigentlich kann der September noch gar nicht zu Ende sein. Da müssen doch irgendwo ein paar Tage fehlen…

Der erste Arbeitsmonat. Wow. Wieder irgendwie etwas Besonderes, das nun hinter mir liegt. Was ist wohl der nächste besondere Zeitabschnitt? Vielleicht 6 Monate oder das erste Jahr? Das ist noch so weit weg, aber gleichzeitig auch so nah, dass es beinahe unheimlich ist. Aber wie lautete mein neues Motto noch gleich? Tag für Tag nehmen und nicht zu sehr in die Zukunft schauen. Also lassen wir das und konzentrieren uns auf diesen ersten Monat.

Es ist viel passiert. Der September war ein sehr aufregender Monat und ich habe das Gefühl, dass sich das so schnell auch nicht ändern wird. Die Arbeitswelt ist anders. Kaum vergleichbar mit der Zeit an der Hochschule. Selbst kaum vergleichbar mit den Praktikumszeiten. Es gibt ein paar Dinge, die dadurch schlechter sind, aber auch umso mehr Dinge, die dadurch positiver sind. Ich bin unheimlich froh, dass für mich die positiven Dinge überwiegen. Ich gehe gerne zur Arbeit. Das ist schön. Deshalb freue ich mich auch auf diesen nächsten Monat und die Monate, die noch kommen werden.

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Beitrag der Woche #37

Für den siebenunddreißigsten Beitrag der Woche wollte ich nochmal ein Gedicht aus 2020 ernennen. Aus diesem Jahr habe ich zwar schon fast alle Gedichte irgendwann mal ernannt, aber es gibt ein paar, bei denen lohnt es sich durchaus, sie öfter in die Gedanken zurückzurufen und dieses hier macht den Anfang…

Kategorie: Gedichte
Titel: Bis ich dich gefunden habe
Veröffentlichungsdatum: 28.08.2020

Hörst du mich?
Ich ruf‘ dich aus der Ferne,
Feuere dich an,
Lobe dich hoch in die Sterne.
Rufe bis ich nicht mehr kann,
Immer wieder deinen Namen.
Ich rufe ihn so lange,
Bis du dich umdrehst.
Egal, wo du auch stehst,
Ich werde einfach lauter rufen.
Bis meine Worte dich erreichen,
Bis du mich verstehst.
Ich höre niemals auf,
Dann das hier ist es wert.
Es nimmt schon alles seinen Lauf,
Ich mache jetzt nicht mehr kehrt.
Hörst du mich denn nicht?

Siehst du mich?
Ich versuche deinen Blick zu fangen,
Deine Aufmerksamkeit zu erlangen.
Ganz unauffällig,
Aber immer wieder,
Lasse ich meine Blicke schweifen,
Suche dich,
Wo ich auch bin.
Egal, wie weit du dich entfernst,
Egal, wie lange es auch dauert.
Ich werde immer auf der Suche sein,
Bis ich dich gefunden habe.
Siehst du mich denn nicht?

Wenn das Schicksal es will,
Dann werden wir uns begegnen.
Wenn das Schicksal es will,
Dann wirst du mich sehen.
Wenn das Schicksal es will,
Dann wirst du mich hören
Und mich verstehen.
Dann werden sich unsere Blicke treffen
Und das Herz bleibt für einen Moment stehen.
Dann lächle ich dich an und du lächelst zurück,
In diesem Moment fühle ich das pure Glück.
Was füreinander bestimmt ist,
Das wird sich auch finden.
Und so werde ich dich immer suchen,
Immer nach dir rufen,
Bis die Suche beendet ist, mit einem lauten Knall
Und ich endlich in deine Arme fall.

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Wenn die Geister schweigen

Kapitel 4 – Idee

Wenn die Geister schweigen – Kapitel 4: Idee, gelesen von Lisa Koscielniak

„Wie ist dein erster Eindruck von der Schule?“, fragte Flo mich auf dem Rückweg. „Naja, es ist halt ne normale Schule. Sie ist größer, als ich gedacht hatte. Beim Essen in der Mensa hatte ich schon echt wenig Erwartungen, aber die wurden noch deutlich unterboten. Mein Magen beschwert sich immer noch über diese undefinierbare Pampe. Ansonsten entspricht eigentlich alles meinen Erwartungen. Langweilige Fächer und viele Hausaufgaben. Typisch Schule eben…“, überlegte ich.

„Verstehe. Unser Klassenlehrer ist aber eigentlich ganz in Ordnung. Da gibt es ein paar schlimmere Lehrkräfte“, meinte Flo. „Noch schlimmer?“, fragte ich und er lachte. „Aber ja. Wir haben noch Glück gehabt!“ Ich seufzte. „Ich würde gerne was vernünftiges lernen“, sagte ich dann nach einer Weile. „Was denn? Steuerrecht?“, fragte er grinsend. „Nein, ich meine…“, ich zögerte. Ich wusste nicht, wie Flo auf meine Neugier reagieren würde.

„Du meinst den ganzen Dämonenkram, oder?“, fragte er dann und gab damit selbst die Antwort. „Ja“, gab ich zu und sah vorsichtig zu ihm herüber. „Das verstehe ich schon. Zu wissen, dass solche Wesen existieren, macht einen neugierig. Aber es ist einfach zu gefährlich. Man weiß nicht, mit welchen Mächten man da spielt und welche bösen Wesen man damit auf den Plan ruft. Ich denke, wir sollten einfach versuchen, es zu vergessen“, erwiderte er überraschend verständnisvoll. „Ich kann es nicht vergessen. Ich habe es versucht. Es funktioniert nicht. Ich kann inzwischen kaum noch an etwas anderes denken. Es lässt mich einfach nicht mehr los und ich weiß nicht, warum“, erklärte ich.

„Liegt das vielleicht an dem, was der Dämon gesagt hat? Dass er dafür gesorgt hat, dass es dich gibt und so?“, hakte Flo nach. Er hatte Recht. Kaum hatte er es ausgesprochen, war es klar. Natürlich. Tief in meinem Innern war das der Grund für meine Neugier. Dämonenmagie hatte dafür gesorgt, dass es mich gab. Was bedeutete das für mich? „Ich frage mich, ob das irgendwelche Auswirkungen hat“, sagte ich schließlich. „Du machst dir Sorgen“, sprach Flo meine Gefühle direkt an. Er kannte mich inzwischen sehr gut. „Ja. Dieser Dämon hat meine Mutter geholt. Er kann nicht mehr nach Clair Manor, aber vielleicht hier her. In die Schule oder so. Vielleicht…“, ich konnte es nicht aussprechen.

Flo schwieg eine Weile. „Vielleicht sollten wir uns doch ein wenig erkundigen. Nur für den Fall“, meinte er dann. „Aber wo? Die Bücher sind doch alle verbrannt“, seufzte ich. „Ja, die Bücher von Marienne schon“, sagte er, griff nach meiner Hand und zog mich zurück Richtung Innenstadt. „Wo gehen wir denn hin?“, fragte ich. „In die Bibliothek“, sagte er überzeugt. „Was wollen wir denn da? Als ob da die Bücher sind, die wir brauchen“, überlegte ich verwirrt. „Vertrau mir einfach. Anderdorf ist alt. Wir haben einige echt alte Bücher in der Bibliothek. Wenn wir die Bibliothekarin überzeugen können, lässt sie uns vielleicht in den hinteren Teil der Bibliothek, wo die alle stehen. Ich könnte mir gut vorstellen, dass da auch Themen bei sind, die uns weiterbringen“, erklärte er.

Ich war mir da nicht so sicher. Einen Versuch war es allerdings wert. Auch, wenn ich nicht so richtig daran glaubte, dass wir fündig werden würden, hoffte ich darauf. Nach einer Weile wurde Flo langsamer. „Was meinst du wohl, wo Marienne all die Bücher her hatte?“, sagte er dann und zeigte auf den Laden vor uns. „Darf ich vorstellen. Die Stadtbibliothek.“ Das Gebäude wirkte von außen recht klein. In den Schaufenstern lagen die verschiedensten Bücher auf kleinen Haufen und rundherum war alles herbstlich dekoriert. Als wir den Laden betraten, ertönte eine leise Klingel. Der Duft von alten Büchern schlug mir entgegen und vor mir erstreckten sich lange Reihen mit Bücherregalen. Das Gebäude war doch größer als gedacht.

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

2021-10-12T15:30:00

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Kapitel 5

Der Anfang

Auch heute habe ich ein Spontangedicht geschrieben. Ich mache mir in letzter Zeit viele Gedanken über die Zukunft, weshalb ich über dieses Thema schreiben wollte. Kurz und knackig. Eine Erkenntnis, die ich bei meiner ganzen Grübelei hatte…


Ich gehe immer weiter,
Die Treppe vor mir ist noch lang.
Doch egal, welche Abzweigung ich auch nehme,
Ich weiß: Das hier ist gerade mal der Anfang.


PS: Manchmal habe ich das Gefühl, zu schnell zu viel zu wollen. Kennt ihr das? Irgendwie bin ich wohl öfters gedanklich ein wenig zu schnell und mache mir dadurch alles schwerer, als es eigentlich ist…


© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze