Beitrag der Woche #97

Der siebenundneunzigste Beitrag der Woche ist an der Reihe. Ein Gedicht über das stärkende Gefühl von einer unterstützenden Familie und von guten Freunden um sich herum. Menschen, die einen wieder auffangen, wenn es einem nicht gut geht, oder man nicht weiter weiß. Menschen, die einen wieder aufbauen, wieder motivieren und niemals allein lassen. Menschen, die einem immer wieder zeigen, was man eigentlich alles kann. Menschen, die einen dazu befähigen zu einem Krieger zu werden und immer wieder aufzustehen…

Kategorie: Gedichte
Titel: Krieger
Veröffentlichungsdatum: 12.11.2021

Es gibt Momente,
Da beginne ich zu fallen,
Endlos in die Tiefe,
Irrend durch weite Hallen.
Weg ist alles Bekannte,
Alles ist anders,
Scheint so weit entfernt
Und Sorge ist mit Angst vereint.
Momente voller Dunkelheit,
Wo man einfach nicht weiß: Wohin?
Wo man einfach nicht weiß: Wo ist der Sinn?
Doch Ihr,
Ihr beweist mir immer wieder
Dass ich auch dann,
Meinen Weg finden kann
Und so etwas bin wie ein Krieger.
So vergehen die Momente
Und machen Platz für neue:
Vergangenes aus dem ich lernte,
Zukunft, auf die ich mich freue.

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Buch Bewerbung #2

Und schon geht es weiter. Wer hätte gedacht, dass ich jetzt schon wieder Buch Neuigkeiten haben werde. Ich jedenfalls nicht. Ich hatte mir nach der Einsendung des Manuskripts beim ersten Verlag eine Aufgabe als Erinnerung für März gelegt. Kaum zu glauben, dass ich jetzt schon eine Antwort erhalten habe. Das ging schnell. Ich dachte erst, dass es ein gutes Zeichen sein könnte und habe die Mail ganz schockiert angesehen. Es war aber eine Absage. Dennoch. Der Verlag hat sich gemeldet. Und außerdem: Es war eine nette Absage. Damit kann ich leben, auch wenn ich natürlich enttäuscht bin. Klar. Aber ich habe ja auch ganz oben begonnen.

Jetzt habe ich wenigstens schnell Gewissheit und kann ohne schlechtes Gewissen weitermachen. Ich habe schon die nächste Bewerbung geschrieben und losgejagt. Noch gebe ich nicht auf. Ich versuche es weiter. Das Manuskript ist gut. Es hat mehr als nur einen Versuch verdient. Dennoch bin ich jetzt irgendwie noch nervöser. Und viel schlimmer: Ich bin verunsichert. Zunehmend. Stark zunehmend. Das wird wohl auch nicht besser werden, falls jetzt immer mehr Absagen kommen. Ist aber wohl auch normal. Das wird schon…

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Positiver Einfluss

Es ist interessant wie stark Menschen, die man mag, oder zu denen man aufschaut, einen beeinflussen können. Klar, das hat auch negative Seiten, aber in diesem Fall sind mir eher die positiven Aspekte aufgefallen. Ich bin Menschen begegnet, oder habe Menschen gesehen, die in meinen Augen irgendwie leuchten. Die Freude ausstrahlen und auf andere übertragen. Die motiviert sind und mit diesem Feuer nicht nur nebenstehende Personen wärmen können, sondern diese auch anstecken können. Ich denke vor allem an eine Person aus meinem Arbeitsumfeld, die genau das immer wieder schafft. Die, egal wie oft ich sie sehe, eine strahlende Sonne ist. Ich bin unheimlich dankbar diese Person zu kennen und freue mich jeden Tag darauf, sie im Büro zu sehen…


Du leuchtest immer heller,
So oft ich auch zu dir sehe,
Mit dir vergeht die Zeit viel schneller
Und ich merke, wie ich langsam deine Haltung annehme.

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Aus dem Schatten

Herzklopfen,
Die Aufregung ist kaum zu ertragen,
Es fehlen nur noch ein paar Hoffnungstropfen
Und dann läuft das Fass über,
Dann kann ich nicht mehr anders, muss es wagen.
Muss aus dem Schatten treten,
Auch, wenn mir sicherlich noch Eigenschaften fehlen,
Auch, wenn die helle Sonne blendet,
Fange ich endlich an zu sehen.
Die Zeit im Schatten ist beendet,
Jetzt gibt es kein Zurück,
Jetzt heißt es:
Immer weiter, Stück für Stück.
Egal, wie lange es auch dauern mag,
Es ist eben ein Prozess,
Er ist nicht leicht,
Aber er macht stark
Und allein das reicht.
Reicht, um Hindernisse zu überwinden,
Reicht, dass Sorgen irgendwann verschwinden,
Das Licht aufhört zu blenden
Und anfängt zu wärmen.
So beginnt alles, sich zu wenden,
So beginne ich zu lernen,
Meinen Weg zu sehen
Und diesen mit offenen Augen entlang zu gehen.

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Eine neue Wohlfühlzone

Unglaublich, aber wahr: Ich bin umgezogen. Es fehlen zwar noch einige Dinge, aber ich bin umgezogen. Echt krass. Und ungewohnt. Diesen Beitrag schreibe ich in meinem neuen Büro. Ein interessantes Gefühl. Der Blick aus dem Fenster gefällt mir. Ich kann direkt in den Himmel sehen. Kann sehen wie die Wolken vorbeiziehen oder wie die Sonne immer weiter aus meinem Blickfeld wandert. Ein guter Ausblick. Ich betrachte den Himmel sehr gern.

Ich bin gespannt darauf, welche Geschichten hier wohl entstehen werden. Welche Ideen durch diesen Himmel inspiriert werden. Wie viele Stunden ich hier wohl am Laptop verbringen werde. Ich freue mich darauf. Sehr sogar. Meine ganz eigene Wohlfühlzone. Mein ganz eigener Schreibplatz. Ich muss ihn zwar noch etwas schick machen und gestalten, aber dafür habe ja noch mehr als genug Zeit. Sich alles langsam schön zu machen, ist auch eine gute Sache. Stück für Stück. So zumindest der Plan.

Die nächsten Tage und Wochen werden sicherlich sehr interessant. Voll von neuen Erfahrungen. Eine neue Phase in meinem Leben bricht an. Ich hoffe, dass sie viel Positives mit sich bringt…

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Beitrag der Woche #96

Heute kommen wir zum sechsundneunzigsten Beitrag der Woche. Nicht nur die Beiträge der Woche vergehen wie im Wind, sondern auch die Zeit. Es ist interessant, wie sie mal sanft an einem vorbeistreicht und dann plötzlich zu einem reißenden Wirbelsturm wird. Ich arbeite noch daran, mich nicht von diesem Wirbelsturm mitziehen zu lassen, wenn er aufkommt. Das wird wohl noch dauern, aber ich habe es nicht eilig…

Kategorie: Gedichte
Titel: Wie der Wind
Veröffentlichungsdatum: 19.11.2021

Zeit verweht wie Wind,
Streicht sanft an dir vorüber.
Du bist ja noch ein Kind,
Aber bald schon drückt sie dich nach vorn,
Dann wär dir das Vergangene lieber.
Dann fühlst du dich vielleicht verloren,
Zwischen Winden, die dich hin und herdrücken,
Deine Gedanken auseinanderpflücken
Und dich ins Chaos zu stürzen versuchen.
Sie versuchen es, doch Suchen ist das Stichwort:
Wind weht doch immer anders an jedem Ort,
Also finde den Ort, an dem du dich am wohlsten fühlst,
Ankommst und Zufriedenheit verspürst.
Dann wird auch der Wind sich legen
Und du kannst beruhigt weitergehen.

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Buch Bewerbung

Es gibt Buch Neuigkeiten. Ich habe meinen Hoffnungsträger Roman fertig korrigiert und ihn jetzt tatsächlich an den ersten Verlag geschickt. Aufregend. Es ist ja nicht mein erster Roman, aber es fühlt sich trotzdem – oder vielleicht besser immer noch – aufregend und ungewohnt an. Dieses Mal ist es ein wenig anders. Dieses Mal versuche ich weiterzukommen. Mich weiterzuentwickeln und nicht mehr auf der Stelle stehen zu bleiben. Ich bin extrem nervös. Hätte das Manuskript beinahe nicht abgeschickt und noch ein paar Tage eingelagert.

Aber es ist ja fertig. Und alle anderen Unterlagen auch. Warum also nicht einschicken? Außerdem stehe ich ja voll hinter der Geschichte. Dann kann ich sie auch zeigen. Das waren so ungefähr meine Gedanken und dann habe ich doch auf Senden geklickt. Jetzt checke ich jeden Tag meine E-Mails und bete, dass irgendwann eine Mail vom Verlag da ist. Ich werde noch ein bisschen warten und mich dann weiterbewerben. Jetzt geht die Ungewissheit los. Warten. Warten auf eine Antwort, die einem wichtig ist. Nervenaufreibend. Aber auch irgendwie toll. Immerhin ist es ein erster Schritt in die richtige Richtung.

Wünscht mir Glück!

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Herz und Verstand

Ich sage immer, dass ich nach den Sternen greife. Im Inneren weiß ich, dass diese Aussage nur allzu nah an der Wahrheit ist. Sie kommt nicht aus dem Nichts. Meine Ziele sind hoch. Das ist mir bewusst. Dennoch… einen Versuch ist es wert. Oder auch mehrere. Ich möchte es auf jeden Fall probieren. Darum kämpfen. Die Sehnsucht in mir als Kompass nutzen und mich von ihr lenken lassen. Wohin auch immer mich das führt. Ich bin überzeugt davon, dass es mich meinen Zielen näher bringt und ich am Ende vielleicht sogar den Stern vor meinen Augen in meinen Händen halten kann…

Gib nicht auf,
Du kannst es schaffen,
Das Leben nimmt seinen Lauf
Und dein Herz und dein Verstand sind deine Waffen.

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Innere Drachen

Beginnen wir,
Beginnen wir neu,
Jetzt und Hier,
Nichts, das ich bereu,
Nichts, das mich zurückhält,
Der Vorhang fällt
Und ich bin da.
Will jetzt starten,
Sehe alles ganz klar.
Warum noch länger warten?
Die beste Zeit ist jetzt.
Selbst, wenn man sich dabei verletzt,
Wunden können heilen,
Wunden können stärker machen.
Ich will nicht mehr verweilen,
Besiege meine inneren Drachen
Und werde am Ende selbst zu einem.
Fange an zu brennen,
Hell lodernd, aber ohne zu versengen.
Fange an zu fliegen,
Die Schwerkraft zu besiegen,
Aber ohne dabei abzuheben.
Gehe meinen Weg,
Ohne zu stark nachzugeben,
Fahre auch meine Krallen aus, wenn ich muss
Und kämpfe bis zum Schluss.

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Die Sache mit der Empathie

Wie versprochen kommt heute Punkt zwei meiner Selbsterkenntnis. Mir war immer klar, dass ich eine recht empathische Person bin. Sonst wäre ich vermutlich auch im falschen Berufsfeld gelandet. Aber ich hätte nicht gedacht, dass Empathie so starke… nennen wir es mal Nebenwirkungen, haben kann. Bislang dachte ich immer, dass ich einfach ganz gut darin bin, mich in andere Menschen hineinzufühlen. Damit hängt aber noch etwas zusammen. Etwas, das ich gerade erst bewusst wahrgenommen habe.

Man kann zuweilen tatsächlich dazu neigen, sich von seinem Gegenüber anstecken zu lassen. Hierbei beziehe ich mich vor allem auf Situationen, in denen starke Emotionen gezeigt werden. Trauer, Wut oder Aufregung. Mir ist es doch inzwischen tatsächlich mehrfach passiert, dass ich mich komplett in die Stimmung meines Gegenübers habe hineinziehen lassen. Und zwar überraschend schnell.

Ich bin jetzt nicht wütend geworden, oder habe geweint. Nein, so weit ist es zum Glück noch nicht gekommen. Das wäre dann auch wiederum schlecht für meine Arbeit, wenn ich jemanden beraten möchte. Aber ich fahre selber emotional total hoch und bin nervös und aufgeregt. Ein Mal war ich fast aufgeregter als mein Gegenüber. Das ist mir heute sehr unangenehm. Nicht sehr professionell. Hätte mir nicht passieren dürfen. Aber seitdem weiß ich wenigstens, dass ich dazu neige, mich schnell mit Aufregung anstecken zu lassen. Ich habe ehrlich gesagt noch keine Lösung gefunden, denke aber, dass mir die Erfahrung über die Zeit hinweg helfen wird. Dass mich solche Situationen nicht mehr so sehr beeinflussen. Mal sehen, was ich in nächster Zeit noch so alles dazulerne. Ich glaube, ich habe gerade einen Lauf…

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

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