Zuhören

Gedicht: Zuhören, gelesen von Lisa Koscielniak

Beschwingt schreite ich voran,
Mit luftig, leichtem Schritt,
Denn ich weiß, dass ich das kann
Und nehme euren Glauben an mich mit.
Mit solch einem gestärkten Ich,
Fällt alles etwas einfacher,
Ist man häufiger glücklich.
Egal ist das ‚Früher‘,
Wichtig ist das Jetzt,
Dass man es genießt und nicht hetzt
Und weiter seine Träume verfolgt,
Hindernisse beseitigt,
Auf sein Herz hört,
Auf das eigene Empfinden,
Aufhört sich so stark an andere Meinungen zu binden,
Denn das Herz weiß genau, wo man hingehört.

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Es funktioniert

Ich habe in den letzten Tagen so viel geschrieben wie schon lange nicht mehr. Diese eine Woche Urlaub hat es nochmal gebracht. Ich bin sehr zufrieden und konnte viel schaffen. Auch mein neuer Laptop ist mir bereits sehr ans Herz gewachsen. Das Schreiben macht wieder viel Spaß. Meine Motivation ist weiterhin hoch und mein inneres Feuer lodert wieder mehr als 2021. Die Zeichen für 2022 stehen gut. Das hat auch die erste Arbeitswoche im neuen Jahr nicht geändert. Ich komme voran.


Dafür habe ich allerdings sonst nicht wirklich viel gemacht oder geschafft. Das ist in diesem Fall aber nicht so schlimm. Schreiben stand schon lange ganz oben auf meiner To-Do-Liste. Meine Vorsätze und neuen Gedankengänge scheinen zu wirken. Zumindest in diesem Bereich. Das ist doch schon mal was. Ein erster Schritt auf dem Weg, den ich mir vorgenommen hatte.


Ich möchte den dritten Teil von Avessia dieses Jahr fertig bekommen. Die Reihe beenden. Aus momentaner Sicht würde ich sagen, dass ich es schaffe. Zumindest den Schreibpart. Die ganzen Veröffentlichungssachen drum herum nicht unbedingt. Das wird sich dann noch zeigen. Aber ich bin zuversichtlich, freue mich auf die nächsten Tage und auf das Schreiben weiterer Kapitel…


© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Beitrag der Woche #50

Noch ist bei mir zwar kein Schnee liegen geblieben, aber für den fünfzigsten Beitrag der Woche mitten im Januar finde ich ein Wintergedicht trotzdem passend. Ob der Schnee nun noch kommt oder nicht, heute gibt es ein Schneegedicht 🙂


Kategorie: Gedichte
Titel: Der Winter ist da
Veröffentlichungsdatum: 05.02.2021


Und wenn der Schnee auf den Feldern liegen bleibt,
Fußspuren verewigt sind
Und überall, weit und breit,
Alles bedeckt ist von dieser weißen Decke,
Die Wollmütze vom Kind,
Jeder Baum, jedes Haus, jede kleinste Ecke,
Dann ist sie wirklich angekommen.
Die eisige Jahreszeit,
Wenn es bitterkalt ist und endlos schneit,
Wenn alle dicke Mäntel und Handschuhe tragen,
Sich im Schneegestöber nur ungern nach draußen wagen,
Dann ist der Winter da,
Bringt Schönheit und Gefahr.
Lauert uns auf mit glattem Eis
Und bezaubert uns gleichzeitig mit seinem Mantel, so weiß,
So glitzernd, wie Kristalle,
Tückisch, verlockend, eine gerissene Falle.
Seien wir besonders vorsichtig zu dieser Zeit
Und machen uns bereit.
Die Welt ist still und scheint ganz starr,
Nun ist es klar: Der Winter ist da.

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Start

Wir befinden uns mitten im Neuen Jahr. Der Januar geht dahin und es stehen noch so viele Dinge an. Er fordert mich und meine Vorsätze schon jetzt heraus. Alte Muster melden sich und meine innere Stimme schreit mich an, dass sie nicht aus ihrer Komfortzone heraus möchte. Gleichzeitig entdecke ich in mir einen gewissen Drang, der mir ganz und gar neu ist. Wie kann ich ihn am besten beschreiben? Vielleicht ein Drang, etwas Neues zu erleben? Mehr zu wollen? Etwas in dieser Richtung.

Ich bin überrascht davon. Das ist eigentlich nicht meine Art. Es hängt aber auch alles stark mit meinen Vorsätzen und Gedankengängen zusammen. Ich habe schon viel erreicht. Das vergesse ich häufig. Rufe mir zu selten ins Gedächtnis, wie viel ich eigentlich schon geschafft habe. Ich habe mir einen guten Standpunkt erarbeitet, von dem aus ich sicher agieren kann. Das ist schön, doch das bedeutet auch, dass dieses Ziel erreicht ist. Vielleicht wollte ich mir deshalb für dieses Jahr Vorsätze machen und verspüre deshalb auch diesen inneren Drang.

Ich weiß es nicht genau. Ich denke immer noch viel nach und muss mich auch noch einigen Gedankengängen stellen, vor denen ich mich bislang gedrückt habe. Aber wenn dieser innere Drang bleibt, dann denke ich, dass das kein dauerhaftes Problem sein wird. Mal sehen. Der Start ist jedenfalls gemacht und die ersten Dinge kommen so langsam in Gang…

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Ein Sprung

Es ist wieder Zeit für ein Spontangedicht. Nach ein paar Anfängen, die ich wieder verworfen habe, habe ich das Thema der letzten Woche nochmal aufgegriffen. Den Sprung, den ich mir vorgenommen habe und von dem ich immer noch nicht weiß, ob ich ihn schaffe. Den Sprung, für den ich momentan weiterhin all meinen Mut zusammennehme. Den Sprung, dem ich mich in kleinen Schritten nähern möchte. Es ist wohl mehr ein Kurzgedicht an mich selbst…

Ein Sprung steht kurz bevor,
Ein Sprung ins Licht,
Bitte Mut, verlass mich nicht,
Wenn ich voranschreite, um zu erhalten, was ich einst verlor.

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Mein Herz

Gedicht: Mein Herz, gelesen von Lisa Koscielniak


Mein Herz lacht,
Ist warm, voller Freude
Und vollends erwacht.
Ihr seid meine tragende Säule,
Die Stütze meiner Seele,
Das, was ich immer wieder wähle
Und mich immer wieder drüber freue.
Wenn wir gemeinsam sind:
Gemeinsam da.
Wenn die Zeit so schnell verrinnt,
Dass man denkt, dass es erst ne Stunde war.
Dabei war es ein ganzer Abend,
Tanzend, singend, lachend,
Stundenlang,
Ohne Langweile.
Der Abend nimmt ganz automatisch seinen Gang,
Ganz entspannt und ohne Eile.
Mein Herz ist voller Dankbarkeit,
Ich finde dafür keine Worte,
Bei euch spielt sie keine Rolle, die Zeit,
An eurer Seite sind die schönsten Orte.
Ihr vertreibt all den Schmerz,
Egal, was auch passiert:
Es ist immer bei euch, mein Herz.

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

2022

Ich habe das Gefühl, dass 2022 aufregend wird. Es ist viel in Bewegung. Auf der Arbeit, aber auch in mir selbst. Viele Neuerungen, viel Dynamik. Für einen Menschen wie mich, der lieber in ruhigen Gewässern schwimmt, als in Stromschnellen, könnte es herausfordernd werden. Ich bin sehr gespannt, schwanke zwischen Vorfreude und Unsicherheit. Wie immer eigentlich. Das bleibt wohl gleich. Über alle Jahre.

Ich habe in letzter Zeit Vergangenes reflektiert und mir Zeit für mich genommen. Zeit zum Verarbeiten. Dabei habe ich festgestellt, dass es noch einige Themen gibt, über die ich noch länger nachdenken möchte und muss. Ich brauche noch mehr Zeit für mich. Zum Nachdenken. Es gibt noch viele Dinge, die mich sehr beschäftigen. Die mir erst jetzt klar geworden sind. Über mich selbst und mein Umfeld. Ich bin etwas langsam, was solche Sachen angeht, aber immerhin sind sie mir inzwischen bewusst und ich kann daran arbeiten.

Ich bin sehr gespannt, auf welche Wege mich 2022 führen wird. Was alles passieren wird und was ich Neues lernen werde. Ob ich tatsächlich den Mut finde, über meinen Schatten zu springen. Viel passieren wird auf jeden Fall. Es steht viel an. Da werden sich sicherlich die einen oder anderen Möglichkeiten ergeben. Der erste Schritt für den beruflichen Bereich wird wohl das Verlassen der Einarbeitungsphase sein. Das kann eigentlich nicht mehr lange dauern. Ich rechne täglich damit, dass mir jemand sagt, dass es jetzt soweit ist. Dass ich jetzt soweit bin. Denn das bin ich. Glaube ich zumindest. Natürlich dauert es noch, bis ich wirklich richtig sattelfest bin, aber das ist ja normal. Das geht nicht so schnell. Dennoch bin ich inzwischen soweit, dass ich die Einarbeitung verlassen und richtig loslegen kann. Ich bin gut vorbereitet. Es kann weiter gehen. Genau… 2022 kann beginnen…

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Beitrag der Woche #49

Wir beginnen das neue Jahr mit dem neunundvierzigsten Beitrag der Woche. Ein Gedicht zum neuen Jahr, das ich Anfang 2021 veröffentlicht hatte. Das passt eigentlich zu jedem neuen Jahr gut. Also ein super Start und Beginn für 2022. Ich wünsche euch allen ein wundervolles, neues Jahr 2022!


Kategorie: Gedichte
Titel: (Hallo) Neues Jahr
Veröffentlichungsdatum: 15.01.2021


Hallo Neues Jahr,
Du bist ja ein richtig schneller Läufer,
Bist schneller da,
Als ich gedacht hatte.
Geh es jetzt ruhig langsamer an,
Genießen wir gemeinsam diesen Neuanfang
Und lernen uns besser kennen.
Weißt du, alle Jahre rennen
Furchtbar schnell an uns vorbei,
Man zählt gerade mal bis zwei
Und schon sprintet es davon.
Komm,
Setz dich und ruh dich kurz aus.
Hey, hörst du den Applaus?
Der ist für dich!
Weißt du, alle freuen sich,
Begrüßen dich als neues Jahr.
Kannst du nicht statt zu laufen gehen?
Etwas langsamer voranschreiten?
Es gibt noch so viel zu erleben!
Lass uns doch gemeinsam, du und ich daneben,
Dieses Jahr genießen
Und mit dem alten abschließen.

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Im neuen Jahr – Ansprache an mich selbst

Ich frage mich, warum Erwachsensein so schwer ist. Ob ich mich jemals wirklich erwachsen fühlen werde. Ehrlich sagen kann, dass ich es bin. Erwachsen. Ich weiß ja nicht einmal, ob ich das wirklich will. Es hat sich wenig in meinen Gedankengängen geändert, seit ich das letzte Mal über dieses Thema geschrieben habe. Jetzt sind wir schon ein paar Steuererklärungen und Monate in der Berufswelt weiter. Ich bin im Inneren immer noch ein Kind. Eine Träumerin. Vor allem letzteres. Aus ganzem Herzen. Ich träume meistens lieber, als die Dinge in die Tat umzusetzen. Verstecke mich lieber, bleibe geduckt und im Schatten. Ist einfacher. Macht aber vieles schwerer. Der Schatten ist schon so groß, dass ich kaum noch drüber springen kann.

Ich nehme mir normalerweise nichts für neue Jahre vor. Das war nie nötig. Zumindest habe ich selbst es nie als wichtig empfunden. Das ändere ich jetzt. Wo ich mich doch sonst schon so selten auf Neues einlasse. Eine meiner großen, persönlichen Baustellen. Da wird es wohl mal Zeit. Leider weiß ich bereits, wo ich das hier schreibe, dass es schwierig werden wird, das auch durchzuziehen. Mein großer Schatten grinst mich schon jetzt schadenfreudig und wissend an. Naja, sonst wäre es ja auch zu einfach. Dann müsste ich es mir ja gar nicht erst vornehmen. Ich will über diesen verdammten Schatten springen. Ins Licht treten. Einen ersten Schritt in die richtige Richtung machen. Nicht nur Träumerin sein, sondern die Träume auch verwirklichen. Dinge durchziehen. Nicht nur drüber nachdenken. Mich nicht immer nur hinter diesem Schatten verstecken, der sich vor mir aufgebaut hat. Mauern einreißen. Mutiger werden.

Etwas in mir sagt mir, dass ich mir etwas Konkreteres vornehmen sollte. Dass es zu grob formuliert ist. Es zu leicht ist, sich herauszuwinden. Für den Anfang möchte ich es aber so versuchen. Gerade, weil es momentan so schwierig ist, die Zukunft einzuschätzen. Und vielleicht auch, weil ich genau weiß, dass es mir schwer fallen wird. Ich lasse es einfach mal auf mich zukommen und schaue, was passiert. Das alles niederzuschreiben motiviert mich, verunsichert mich aber auch. Denn jetzt ist es geschrieben. Jetzt habe ich es mir vorgenommen. Jetzt muss ich auch – wenigstens in kleinen Schritten – in diese Richtung gehen.

Also gut! Dann starten wir mal frohen Mutes und mit einem Lächeln in das Jahr 2022 und schauen mal, was es so mit sich bringt…

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

さようなら alter Freund

Mein Laptop hatte mir letztes Jahr ziemliche Sorgen gemacht. Vor allem, als ich noch studiert habe und die Prüfungen online stattgefunden haben. Zum Glück ist aber nie etwas passiert, wenn es drauf an kam. Es war trotz allem, immer auf ihn verlass. Dennoch hat er mich ganz schön geärgert. Er hat sich – meist kurz nach dem Starten – einfach dazu entschlossen, mir einen blauen Bildschirm zu zeigen und zu sagen, dass etwas nicht stimmt. Dann wieder neu zu starten und wieder wie immer zu funktionieren. Das hat mir die ersten Male einen ganz schönen Schrecken eingejagt. Er hat es aber immer geschafft und ist wieder hochgefahren. Dennoch… ich habe jetzt noch Albträume von diesem blöden, blauen Bildschirm.

Er hat viel mitgemacht und ich habe viele Geschichten und Beiträge mit ihm geschrieben und war immer sehr zufrieden. Seine Zeit scheint aber trotzdem gekommen zu sein. Dafür hatte ich im letzten Jahr zu oft diesen blauen Bildschirm. Mein treuer Freund wurde also ehrenvoll aus seinem Dienst entlassen und ein neuer Laptop tritt an seine Stelle. さようなら mein Lieber. Auch, wenn du immer gute Dienste geleistet hast, freue ich mich sehr, habe einen würdevollen Ersatz und bin hochmotiviert. Ich habe bereits viel geschrieben und bin sehr zufrieden. 2022 will ich nutzen und schreiben so viel ich kann. Immerhin muss ja auch Avessia drei endlich mal fertig werden. Also ran an die Tasten und los geht’s!

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

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