Lasst uns feiern

Gedicht: Lasst uns feiern, gelesen von Lisa Koscielniak

Ich habe auch dieses Jahr wieder einen Beitrag für die Weihnachtsbeilage unserer lokalen Zeitung geschrieben. Den möchte ich auch euch nicht vorenthalten, deshalb veröffentliche ich ihn auch nochmal hier:

Lichter glühen golden,
Die Nacht ist voll verheißungsvoller Stille.
Weg sind alle Sorgen
Und niemand verschwendet noch Gedanken an den nächsten Morgen.
Jetzt zählt nur das Heute,
Jetzt zählt nur das Wir,
Gemeinsam Hier,
Etwas, das ich weder bereue, noch bereute.
Wertvolle, festliche Zeit,
Neben dem geschmückten Tannenbaum,
Ein Ende ist noch weit
Und die Zeit, die spürt man kaum.
Lasst uns feiern und lachen,
Tanzen und singen,
Den Geist der Weihnacht mit uns bringen
Und diesen Tag zum Besten aller Tage machen.
Hey, dank euch
Scheint heute alles etwas heller
Und ich weiß gleich,
Gleich, wenn ihr alle da seid,
Geht es kaum noch besser.
Jetzt kann nichts mehr scheitern,
Also lasst uns endlich feiern.

Ich wünsche euch allen frohe Weihnachten!


© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Kleine Lesung

Vor Kurzem hatte ich nochmal eine kleine Lesung. Ich hatte einen Beitrag für ein Sammelwerk mit Beiträgen von Autoren*innen unserer Region geschrieben und ein paar von uns wurden gefragt, ob wir auch nochmal einen kleinen Teil aus unseren eigenen Büchern lesen würden. Es wurde dann eine kleine Veranstaltung geplant und ich habe die ersten beiden Kapitel aus meiner Kurzgeschichte „Wenn die Geister rufen“ gelesen.

Ich war ziemlich nervös, aber es hat auch Spaß gemacht. Ich bin zufrieden und die Lesung lief sehr gut. Am liebsten hätte ich noch mehr gelesen, aber dafür hat die Zeit leider nicht gereicht. Es war auch schön, die anderen Autorinnen kennenzulernen. Dadurch konnte ich neue Kontakte knüpfen und werde sicherlich noch viel von den anderen lernen können und im Austausch mit ihnen bleiben. Das wird mir sicherlich gut tun und mich weiterbringen. Außerdem hat es mich sehr motiviert, die anderen zu hören.

Ich habe ein gutes Gefühl und bin voller Ideen und Tatendrang. Das war wirklich eine schöne Veranstaltung. Ich bin schon sehr gespannt, wie es weitergeht.

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Beitrag der Woche #48

Die Weihnachtszeit erreicht bald ihren Höhepunkt und damit wird auch ein weihnachtlicher, achtundvierzigster Beitrag der Woche ernannt. Ein Gedicht über diesen einen besonderen Abend, an dem alles ein wenig heller leuchtet und wundersamer erscheint…


Kategorie: Gedichte
Titel: Heilige Nacht
Veröffentlichungsdatum: 18.12.2020


Es leuchtet hell in allen Fenstern
Und Kinderlachen ertönt aus allen Ecken.
Brennende Kerzen werfen flackernde Flecken,
Die auf dem Boden und an den Wänden herumgespenstern.
Draußen ist es bereits dunkel
Und man sieht im leichten Sternengefunkel,
Ein paar Menschen Richtung Kirche gehen.
Es ist als würde die Zeit stehen,
Alle warten ungeduldig auf diesen einen,
Diesen Mann in rotem Gewand,
Mit Geschenken für die Kleinen.
In dieser Nacht ist alles möglich.
Leise ertönt ein Klang, so lieblich,
So sanft und voller Liebe.
Weißt du, was das ist?
Gemeinsam wird gesungen und gelacht
Und anderen wird eine Freude gemacht.
Ja, so klingt sie,
Das ist die heilige Nacht.

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Kleine Zwischeninfo

Eine weitere Kurzgeschichte ist zu Ende und es stellt sich wieder die Frage, was als nächstes kommt. Ich bin mir noch unsicher, über was ich als nächstes schreibe. Noch ist der Dienstag leer, aber ich werde schon etwas passendes finden. Vielleicht wieder eine Kurzgeschichte, vielleicht aber auch etwas anderes. Mal sehen. Ich werde mir noch ein wenig Zeit lassen, um das zu entscheiden.

Nach Weihnachten werde ich nochmal eine kleine Blogpause einlegen. Vom 27.12.21 – 07.01.22 werden keine neuen Blogartikel kommen. Wir lesen uns dann nach Weihnachten erst wieder im neuen Jahr.

Deshalb wünsche ich euch schon mal einen guten Rutsch und freue mich, diesen Blog im neuen Jahr wieder mit neuen Ideen und Artikeln zu füllen.

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Weihnachtsmorgen

Weihnachten nähert sich. Vorfreude wird größer und Kinder werden nervöser. Weihnachtsbäume werden aufgestellt und geschmückt und Weihnachtsplätzchen werden gebacken. Türchen für Türchen wird am Adventskalender geöffnet und so langsam bleibt nicht mehr viel über. Bald ist es soweit. Deshalb habe ich mich entschieden, heute ein Kurzgedicht über den Weihnachtsmorgen zu schreiben.


Voll Vorfreude glänzen große Kinderaugen,
Wenn er endlich anbricht, dieser eine Morgen,
Wenn alle gemeinsam um den Tannenbaum stehen
Und es beginnt, das weihnachtliche Geschehen.


© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Stundenglas

Gedicht: Stundenglas, gelesen von Lisa Koscielniak

Und für einen Moment,
Scheint die Welt still zu stehen,
Während Flocken sanft durch die Lüfte wehen
Und knackendes Feuer im Kamin brennt.
Wie in einem Stundenglas,
Fällt Schnee und kein Sand,
Herunter hinter der Fensterwand.
Gerade erst umgedreht,
Sodass das Spektakel noch lange kein Ende fand
Und munter weiter weht,
Bis es schließlich zum Ende kommt
Und Flocken nur noch vereinzelt fliegen.
Wir müssten einen erneuten Dreher hinkriegen,
Wenn wir bald wieder Schnee sehen wollen, am Horizont.

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Der erste „richtige“ Urlaub

Leute, es ist offiziell: Ich bin in meinem ersten richtigen Urlaub. Heute sogar schon ein paar Tage. Es ist toll. Ich muss sagen, ich habe mich wirklich sehr darauf gefreut. Es fühlt sich irgendwie besonders an. Anders als früher im Praktikum. Ich weiß nicht. Der Gedankengang ist vielleicht ein anderer. Ich habe mir diesen Urlaub verdient. Habe extra bis jetzt gewartet. Konnte die Zeit nutzen und nun kann ich entspannen. Vielleicht fühlt es sich ja deshalb so toll an.

Die letzten Wochen waren turbulent, haben mir aber trotzdem gut gefallen und ich konnte viel lernen. Zusätzlich zur normalen Arbeit in einer Hotline zu sein, ist spannend. Man weiß nie, welches Anliegen auf einen zukommt und da ich noch ziemlich neu bin, bin ich natürlich auch nervöser, da ich noch nicht so viel weiß. Wir sind ja in der Hotline, um Arbeit abzunehmen und zu unterstützen und nicht um Mehrarbeit zu verursachen und noch mehr Fragen aufzuwerfen. Es hat tatsächlich auch meist ganz gut geklappt. Natürlich gab es aber auch Fälle, in denen ich nicht richtig hingeschaut und vermeidbare Fehler gemacht habe. Nach letzterem hatte ich dann meist ein komisches Gefühl und war nicht so gut drauf.

Zum Glück war das nicht allzu oft. Bei manchen anderen Fällen, hätte ich gerne noch Feedback gehabt, ob ich jetzt richtig gehandelt habe. Naja, wenn ich nichts Negatives höre, gehe ich mal davon aus, dass es nicht ganz daneben war. Deshalb war es in der letzten Zeit auf jeden Fall immer alles andere als langweilig. Da freue ich mich noch mehr auf ein wenig Entspannung.

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Beitrag der Woche #47

Der siebenundvierzigste Beitrag der Woche kommt mit dicken Schneeflocken vom Himmel gefallen, die die Erde sanft zudecken. Der Traum einer weißen Weihnacht wie im Märchen oder Film. Mit glitzerndem Schnee auf den Bäumen und warmem Kaminfeuer in den Stuben…

Kategorie: Gedichte
Titel: Winterweihnacht
Veröffentlichungsdatum: 11.12.2020

Schneeflocken fallen,
Ganz sanft und leise,
Auf die Dächer der Stadt,
Auf jede Straße, jedes Blatt.
Bedecken alles ganz vorsichtig,
Bloß keine Stelle vergessen, das ist wichtig.
Wenn die Kinder morgen aufwachen,
Werden sie fröhlich lachen,
Denn es erwartet sie ein kleines Wunder.
Faszinierend, wie auf diese Weise,
Alles gleich ganz anders scheint,
Unter der weißen Decke vereint
Und eingehüllt.
Da ist der ein oder andere Kinderwunsch erfüllt.
Kalt und glitzernd,
Erwartet die Kinder eine wundervolle Pracht,
Zeit zu spielen, raus zu gehen.
Was für eine wunderschöne Winterweihnacht.

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Wenn die Geister schweigen

Kapitel 14 : Das ist erst der Anfang

Wenn die Geister rufen – Kapitel 14: Das ist erst der Anfang, gelesen von Lisa Koscielniak

Dort, wo der Dämon gestanden hatte, war nur noch ein Brandfleck auf dem Boden zu sehen. Es roch verbrannt und die zurück gebliebenen Rauchschwaden irrten jetzt ziellos zwischen dem Staub in der Luft umher. Es hatte wirklich funktioniert. Sprachlos und mit einem ungläubigen Lächeln sah ich zu Flo, der einen ähnlichen Gesichtsausdruck aufgesetzt hatte.

Alma grinste triumphierend und nickte mir zu. „Das hast du gut gemacht. Du hast die Ruhe bewahrt und den Zauber fehlerfrei gewirkt“, sagte sie dann. „Danke. Ich weiß allerdings selber nicht so wirklich, wie ich das geschafft habe. Es war fast so, als hätte mein Kopf die Kontrolle übernommen und die Gefühle einfach ausgeschaltet. Alles lief ganz automatisch ab“, überlegte ich.

„Jeder reagiert auf Stresssituationen anders. Wir hatten Glück, dass in deinem Fall, dein Kopf das Kommando übernommen hat. Das hat uns allen das Leben gerettet“, erklärte sie und lächelte mich an. Ihr stolzer Blick und ihre Worte taten gut und ich lächelte zurück. Wir hatten es geschafft. Wir hatten mehr oder weniger ohne Kratzer überlebt.

Wir verließen den Kellerraum und gingen wieder in die Haupträume der Bibliothek. Auch hier fanden wir das pure Chaos vor. Es war fast noch schlimmer als unten im Keller. Überall lagen Bücher auf dem Boden, ein paar Regale waren umgefallen und die Luft war voller Staub. Der Nieser, der sich nun den Weg aus meiner Nase heraus suchte, war dringend nötig und wurde vorher viel zu lange von mir unterdrückt.

Es war eine kleine Explosion, die den Staub noch mehr aufwirbelte und weiteres Kitzeln in meiner Nase auslöste. Als ich mich wieder eingekriegt hatte, half ich Flo und Alma beim Aufräumen. Wir wurden zwar nicht fertig, hatten aber bereits eine ganze Menge schaffen können. Draußen war es bereits stockdunkel, als wir die Bibliothek verließen. Die frische Luft tat gut und ich atmete tief ein.

Wir ließen uns Zeit für den Rückweg und schlenderten die Straße entlang. „Schwer zu glauben, was?“, fragte Flo. Ich sah ihn fragend an. „Na, dass es jetzt vorbei ist“, ergänzte er. Ich nickte. „Ja das stimmt. Gleichzeitig ist es aber auch ein Anfang“, sagte ich dann und schmunzelte. „Wie meinst du das?“, fragte er. „Jetzt können wir ohne Zeitdruck weiterlernen und die Geheimnisse der Magie ergründen“, erklärte ich. „Das stimmt. Wer weiß, was für Abenteuer noch auf uns warten“, antwortete er. „Ach, für den Anfang, können die nächsten Abenteuer ruhig noch eine Weile auf sich warten lassen“, sagte ich und grinste Flo an. Er kicherte und nickte. Neue Abenteuer würden sicherlich schneller kommen, als uns beiden lieb war.

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Schneeflocken

Der erste Schnee hat uns mit seiner Anwesenheit beehrt. Kurz lag eine dünne Schneeschicht auf dem Boden und dicke Flocken sind von Himmel gefallen. Er lag nicht lang, aber es war schön mit anzusehen. Hat mich noch mehr in Weihnachtsstimmung versetzt. Es ist irgendwie entspannend, den Flocken beim Fallen zuzusehen. Zumindest dann, wenn man nicht raus muss und das musste ich in dem Moment nicht. Also warum nicht ein kleines Spontangedicht darüber schreiben?

Erste Schneeflocken fallen,
Während der Stille der Nacht,
Sagen schließlich allen,
Eine neue Zeit bricht an,
Wenn ihr morgen erwacht.

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

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