Beitrag der Woche #33

Nach der Blogpause wartet schon der dreiunddreißigste Beitrag der Woche darauf, ernannt zu werden. Ein Gedicht aus dem April diesen Jahres. Ich denke, das passt gerade ganz gut.

Kategorie: Gedichte
Titel: Dort in der Ferne
Veröffentlichungsdatum: 23.04.2021

Und ich weiß dort in der Ferne,
Dort fernab am Horizont,
Dort so weit weg wie die Sterne,
Wartet sie auf mich.
Ich weiß, dass sie kommt,
Doch noch versteckt sie sich.
Noch ist es unklar,
Doch mit jedem Jahr,
Komme ich etwas näher an die Wahrheit heran.
Ich weiß nicht wann,
Aber dort in der Ferne liegt sie,
Man kann es nur erahnen.
Wissen kann man es nie,
Schon gar nicht planen.
Egal, wie lange es auch dauert,
Egal, welche Gefahr noch auf uns lauert,
Gehen wir ihr mit offenen Armen entgegen,
Jetzt ist keine Zeit, um lange zu überlegen,
Schenken wir ihr etwas Vertrauen,
Zeit unser Leben weiter aufzubauen
Und dann irgendwann ist es soweit
Und die Zukunft ist für uns bereit.

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Wenn die Geister rufen

Kapitel 15: Feuer und Asche

Wenn die Geister rufen – Kapitel 15: Feuer und Asche, gelesen von Lisa Koscielniak

Ich wachte durch die Sonne auf, die mir ins Gesicht schien. Müde blinzelte ich ihr entgegen. Ich fühlte mich wie gerädert. Das war alles doch anstrengender gewesen, als ich gedacht hatte. Langsam setzte ich mich auf und sah mich im Raum um. Flo war nicht mehr da. Mein Magen knurrte. Nach all der Aufregung war ich jetzt noch hungriger als sonst. Schnell machte ich mich auf den Weg in die Küche. Dort herrschte bereits reger Betrieb. Flo befand sich ebenfalls in der Küche und winkte mir zu, als er mich sah. „Hier, ich hab dir auch Frühstück gemacht“, sagte er, als ich mich gesetzt hatte und schob einen vollen Teller zu mir rüber.

„Danke“, sagte ich überrascht. Mein Magen knurrte wieder. Das sah lecker aus. Während wir aßen, gesellte sich Pete zu uns. „Ihr seht ja müde aus“, meinte er schmunzelnd. „Das hat aber nichts mit der Geschichte von damals zu tun oder?“, fragte er dann ernst nach. Ich warf einen kurzen Blick zu Flo und antwortete dann: „Nein. Damit haben wir abgeschlossen. Du hattest recht. Es ist längst verjährt und wir sollten die Geister der Vergangenheit ruhen lassen.“ Er wirkte überrascht, aber zufrieden. „Sehr gut“, sagte er schließlich und nickte uns noch einmal zu, bevor er sich wieder seiner Arbeit zuwandte.

„Ich würde gerne nochmal auf den Dachboden. Nachsehen, ob die Geister immer noch da sind oder ob sie jetzt frei sind“, flüsterte ich Flo zu, als wir aufgegessen hatten. „Klar“, erwiderte er und wir machten uns auf den Weg. „Hörst du was?“, fragte Flo als wir auf dem Dachboden angekommen waren. „Nein nichts“, entgegnete ich und ging ein wenig umher. Kein Flüstern. Keine leisen Stimmen. Auch nachdem einige Minuten verstrichen waren. Ich war erleichtert. „Ich höre immer noch kein Flüstern. Sie sind anscheinend weg“, sagte ich dann lächelnd zu Flo. „Dann sind sie jetzt hoffentlich endlich frei“, antwortete er. Ich nickte und wir verließen den Dachboden wieder.

Aus irgendeinem Grund zog es uns in den Garten und wir spazierten zu der Stelle, an der sich immer noch das Zeichen befand. Es war kaum noch zu sehen und wurde immer blasser. Bald würde es keine Anzeichen mehr darauf geben, was hier in der gestrigen Nacht vorgefallen ist. „Endlich ist es vorbei“, flüsterte ich. „Noch nicht ganz“, sagte plötzlich jemand hinter uns. Wir drehten uns um. Marienne stand dort mit ihrem Butler und beide waren beladen mit Kartons. „Lasst uns dieses Zeug hier verbrennen. Das ist schon längst fällig. Dann kommt niemand mehr in die Versuchung, in den Büchern zu lesen und sich an schwarzer Magie zu versuchen“, erklärte sie. „Gute Idee“, sagte Flo und ich nickte zustimmend.

Wir stapelten alles aus dem kleinen Kellerraum auf einem Haufen in einem Bereich des Gartens, der mit Steinen bedeckt war und zündeten den Haufen dann an. Es dauerte nicht lange, dann stand er in hell leuchtenden Flammen. Der Anblick der Flammen erinnerte mich an den Teufelsdämon. Flo drückte meine Hand. Er dachte wohl dasselbe. Schweigend sahen wir den Kartons und ihrem Inhalt dabei zu, wie sie zu Asche wurden. Es war für uns alle eine Art Abschluss. Die Sache war damit erledigt. Zu den Akten gelegt und bis zur Unkenntlichkeit verbrannt.

Eine leise Stimme in mir drin bereute es, dass all die Bücher verbrannt waren. Immerhin wusste ich jetzt, dass es Dämonen wirklich gab. Dass es so etwas wie Magie wirklich gab und ich ja irgendwie auch Teil von dieser unbekannten Welt war. Es schmerzte einen Teil in mir drin, dem nicht weiter nachgehen zu können. Aber es war besser so. Das war alles viel zu gefährlich. Ich wollte es schnellstmöglich vergessen und mich darauf konzentrieren, mir hier mit meinem Vater ein neues Leben aufzubauen. Das würde schon schwer genug werden.

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Ich bin zurück

Ich bin wieder zurück aus meiner Blogpause. Mehr oder weniger erholt. Der kleine Urlaub ist vorbei und auch die letzten „Ferien“ Tage. Das war es dann. Bye Bye duales Studium. Bye Bye Prüfungen. Bye Bye Hausaufgaben. Ich bin ein wenig sentimental. Es ist noch immer schwer zu realisieren, dass jetzt Schluss sein soll. Die drei Jahren können ja eigentlich noch gar nicht vorbei sein. Die Zeit rast mal wieder. Die letzten Wochen waren sehr schön und ich denke, dass ich sie auch ganz gut genießen konnte. Dennoch ist die Zeit dadurch irgendwie noch schneller vergangen. Jetzt geht es los. Endgültig. Herzlich Willkommen in der Berufswelt.


Ich habe vor meinem ersten Arbeitstag nochmal ein wenig mit meiner Familie gefeiert. Da war die Online Abschlussfeier von der Hochschule. Nicht wirklich spektakulär. Ein paar Reden. Mehr oder weniger interessant. Hilft mir vielleicht, endlich zu realisieren, dass das duale Studium vorbei ist. Es war nur schade, dass die Abschlussfeier nicht vor Ort stattfinden konnte. Naja. Wichtig war mir vor allem, dass ich mit meiner Familie zusammen feiern kann. Das konnte ich. Also war es ein schöner Tag.
Ich bin mehr oder weniger bereit, den nächsten Schritt zu gehen. Mal abwarten, wie das so wird…


© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Kleine Blogpause

Nach langem Überlegen mache ich nochmal ne kleine Blogpause. Vom 23.08.21 – 05.09.21 werden hier deshalb keine neuen Beiträge veröffentlicht. Danach geht es dann ab dem 06.09.21 wie gewohnt weiter.

Ich versuche die letzte „Ferien“ Woche nochmal zum Entspannen zu nutzen und dann die Woche darauf locker in die ersten Arbeitstage zu starten. Wenn ein „lockeres“ Starten bei jemandem wie mir überhaupt möglich ist. Sagen wir lieber „so entspannt wie möglich“. Dann gibt es ab dem 06.09. auch bestimmt wieder mehr zu erzählen. Ich freue mich schon darauf, euch mitzunehmen und meine neuen Ideen und Erlebnisse mit euch zu teilen.

Wir lesen uns dann wieder im September 🙂

Hier und Jetzt

Gedicht: Hier und Jetzt, gelesen von Lisa Koscielniak

Welch Glück es ist,
Dass du da bist.
Jetzt,
Bei mir.
Wenn die Zeit nicht mehr weghetzt,
Verlangsamt ist.
Hier,
Wie habe ich das vermisst.
Ein einziger Moment,
Der sich zur Ewigkeit ausdehnt.
Das ist wohl das, was man Liebe nennt,
Wenn man sich nach einer anderen Person sehnt.
An nichts anderes mehr denken kann,
Fast schon wie im Wahn.
Alles andere ist unwichtig,
Doch das Hier und Jetzt ist richtig.

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Es ist geschafft!

Pünktlich zum Notenschluss sind auch die letzten Noten bei mir eingetrudelt. Damit hatte ich gar nicht gerechnet. Ich glaube fast, dass es das erst Mal ist, dass die Noten so schnell veröffentlicht worden sind und alles fristgerecht eingehalten wurde. Es hat auch Vorteile, wenn man der Abschlussjahrgang ist. Jedenfalls bin ich sehr zufrieden. Ich habe das letzte Trimester durchschnittlich sogar am besten von allen abgeschlossen. Nicht schlecht. Das hatte ich gar nicht erwartet.

Lustig ist, dass ich mit einer Ausnahme immer die gleichen Noten bekommen habe und eine Kommilitonin von mir hat erzählt, dass sie die gleiche Note ebenfalls überall erreicht hat. Nicht, dass das schlecht wäre. Ich bin sehr zufrieden, beschwere mich nicht und stelle auch keine wilden Theorien auf. Dennoch wundert es mich ein wenig. Ein interessanter Zufall ist es allemal. Das nenne ich mal souverän.

Ich war mir ja die ganze Zeit noch unsicher, ob die Noten aus den Trimestern mit in die Endnote zählen oder ob das nur die Bachelorarbeit plus Kolloquium ist. Tatsächlich zählen alle Noten mit rein. War auch am wahrscheinlichsten, aber man weiß ja nie. Für mich ist das sehr gut. Die ganze Mühe hat sich gelohnt und ich konnte meine Note so nochmal verbessern.

Ich darf nun also offiziell sagen, dass ich das duale Studium erfolgreich abgeschlossen habe. Jetzt kann gefeiert werden!

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Beitrag der Woche #32

Der zweiunddreißigste Beitrag der Woche ist wieder ein Gedicht aus diesem Jahr. Ein Gedicht über das Zweifeln an sich selbst. Es haben sich wirklich schon viele Beiträge der Woche angesammelt. So langsam sollte ich echt mal aufhören, die Zahlen auszuschreiben. Das ist echt nicht mehr schön anzusehen…

Kategorie: Gedichte
Titel: Zweifeln
Veröffentlichungsdatum: 26.03.21

Ich habe das Gefühl,
Ich zweifle zu oft an mir selbst,
Bin mir gegenüber zu oft zu kühl.
Das Leben ist doch viel zu kurz,
Um es mit Zweifeln zu verbringen.
Das sollte mir doch gelingen,
Was andere denken, ist doch schnurz.
Doch Selbstbewusstsein ist nicht leicht,
Es braucht Zeit, bis man dabei die nächste Stufe erreicht.
Zweifeln kann man aber immer
Und das bei allem und das wird auch immer schlimmer.
Zweifeln ist leicht,
Wie schnell das Selbstbewusstsein dann doch weicht.
Das macht es auch nicht besser, oh nein,
Aber wer hat gesagt, es würde einfach sein?
Es ist eine Herausforderung,
Der man sich erst stellen muss.
Eine lange und anstrengende Wanderung,
Doch auch jede Wanderung hat irgendwann ihren Schluss.

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Wenn die Geister rufen

Kapitel 14 – Nur noch eine Sache

Wenn die Geister rufen, Kapitel 14: Nur noch eine Sache, gelesen von Lisa Koscielniak

„Hast du schon was gefunden?“, fragte ich Flo und seufzte. Es gab hier echt viel altes Zeug. Altes Zeug, das uns überhaupt nicht helfen konnte und die Bücher hatten bisher auch noch nicht weiterhelfen können. „Vielleicht. Schau dir das mal an“, murmelte Flo und hielt mir das Buch hin, das er gerade las. Meine Mine hellte sich auf und ich überflog die Seiten. „Kriegen wir das denn hin?“, fragte ich unsicher. „Zumindest ist alles hier, was wir brauchen“, antwortete er und begann bereits damit, in den Kartons herumzuwühlen. In dem Buch wurde beschrieben, wie man einen Dämonen zurück in die Hölle schicken konnte. Außerdem würde er danach nicht mehr an den jeweiligen Ort zurückkehren können, an dem er gerufen worden war. Dann wären wir sicher. Zumindest, wenn wir das hinbekommen.

Man brauchte viele Zutaten, die man gemeinsam einkochen musste. Viele davon waren echt ekelig und befanden sich in dem stinkenden Karton, den ich als erstes geöffnet hatte. Die Reihenfolge musste genau beachtet werden und die Temperatur musste auch genau richtig sein. Die Anweisungen waren klar und die Folgen bei falscher Anwendung waren nicht wirklich erstrebenswert. Wir sammelten alle Zutaten zusammen und platzierten sie um einen kleinen Kessel, den wir gefunden hatten. Wir hatten ihn mithilfe einer wackeligen Seilkonstruktion über einem Bunsenbrenner befestigt, der in einem der Regale gestanden hatte und zum Glück noch mit genug Gas befüllt war.

Dann ging es los. Ich las die Konstruktionen laut vor und Flo warf nacheinander die Zutaten in den Kessel. Ich hatte mich geweigert das zu tun. Kröteneier, Fledermausflügel, Mückenlarven oder Vogelknochen, musste ich nicht unbedingt anfassen. Es war mir egal, ob das kindisch war. Zum Glück hatte ich ja noch Flo, der mir zwar einen abfälligen Blick zuwarf, die Aufgabe aber ohne zu murren übernahm. Asche, noch mehr Fledermausflügel, Zehennägel. Brackwasser, Eierschalen und lustigerweise noch eine Prise Salz. Ich bekam mehr und mehr das Gefühl, dass sich da jemand einen Scherz erlaubt haben musste. Ob das wirklich was bringen wird? Naja, zumindest stinkt es echt fürchterlich. Da würde ich auch verschwinden.

Als alle Zutaten im Kessel waren, ließen wir die Brühe noch ein wenig köcheln und ich suchte mir einen dünnen und einen dickeren Pinsel. Wir mussten die Flüssigkeit verteilen und kleine Symbole zeichnen, um für Schutz zu sorgen. Ein paar im Haus und dann das größte Symbol an der Stelle, an der der Dämon gerufen worden war. Flo schnappte sich das Buch und den Kessel und wir verließen den Raum. Ein Symbol kam an die Kellerwand, eins ins Erdgeschoss, eins in den ersten Stock und ein letztes an die Innenwand vom Dachboden. Wir waren die ganze Zeit über allein und im Haus war es still. Auch im Garten war es stockdunkel. Der Teufelsdämon war noch nicht wieder aufgetaucht. Das war ein gutes Zeichen.

Bevor wir in den Garten gingen, holten wir uns noch eine Taschenlampe. Dann schlichen wir vorsichtig los. Wir wussten ja, dass der Teufelsdämon uns hören konnte, aber hoffentlich konnte er uns nicht sehen. Das Zeichen muss fertig sein, bevor er wieder versucht zu erscheinen. Flo leuchtete auf das Symbol, das Marienne gezeichnet hatte und ich begann einfach darüber zu malen. Die Brühe wurde immer zähflüssiger, stank bestialisch und brannte mir in den Augen und in der Nase. Ich kratzte den Kessel bis auf den letzten Rest aus. Sicher ist sicher. Dann stellte ich mich neben Flo und wir lasen gemeinsam einen Spruch aus dem Buch laut vor, der alles beenden sollte.

Während wir lasen, züngelten Flammen aus dem Boden, aber der Teufelsdämon kam nicht hindurch. Es funktionierte. Wir hörten ihn unter uns toben und schreien, aber die Flammen wurden immer weniger, bis sie schließlich ganz erloschen. Erleichtert atmeten wir auf. Dann hörten wir ein schmerzerfülltes Stöhnen neben uns und schraken zusammen. Es war Marienne. Sie blutete am Kopf und war zu uns gekrochen. Schnell halfen wir ihr hoch, brachten sie ins Haus und verarzteten sie. Bis auf eine dicke Beule am Kopf und mehrere Prellungen schien sie heil davongekommen zu sein. Während wir uns noch um sie kümmerten, schlief sie ein. Erschöpft ließen auch wir uns auf eines der bunten Sofas fallen. Was für ein Tag. Zum Glück war das jetzt vorbei. Mir fielen die Augen zu. Das waren echt genug Aufregung und Abenteuer für heute.

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

2021-09-07T15:30:00

  Tage

  Stunden  Minuten  Sekunden

bis

Kapitel 15

Zeit für die Abschlusswoche

In dieser Woche findet die Abschlusswoche statt. Ich muss ja ehrlich sagen, dass ich deshalb die verschiedensten Emotionen hatte. Erst fand ich die Idee richtig gut, dann war ich enttäuscht und genervt von der realen Planung, dann habe ich mich damit arrangiert und mich sogar wieder auf ein paar Angebote gefreut und jetzt habe ich wieder keine Lust und mir ist die Motivation abhanden gekommen. Außerdem erinnert es mich daran, dass das Berufsleben bald anfängt und weckt meine ganzen Sorgen. Verdammt.


Zuerst hatte ich sogar nur vier Veranstaltungen und keine fünf. Das hat sich allerdings geändert. Inzwischen habe ich alles, was ich auch gewählt hatte. Ist ja auch gut so, ich habe die Angebote ja nicht einfach nur so ausgewählt. Zumindest bis auf eins, bei dem ich keine andere Wahl hatte. Das passt also. Mal sehen, wie die Angebote am Ende alle sind und ob sie mir wirklich helfen können. Ich bin gespannt und hoffe, dass meine Motivation jetzt langsam zurückkehrt. Sonst könnte das noch ziemlich anstrengend werden.


Ein Grund für meine Unmotiviertheit ist wohl die Tatsache, dass meine Familie jetzt vollständig zuhause ist und ich natürlich gerne Zeit mit ihnen verbringen würde. Wenn man schon mal gemeinsam Urlaub oder Ferien oder freie Zeit hat, dann muss man das ja auch nutzen. Wer weiß, wie oft das noch so möglich ist. Die gemeinsame Zeit ist dann in dieser Woche natürlich etwas eingeschränkt. Aber egal. Wenn die Abschlusswoche das wert ist, ist ja auch alles gut. Ich werde jetzt ja sehen, ob ich was für meine berufliche Zukunft mitnehmen kann…


© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Wunden

Gedicht: Wunden, gelesen von Lisa Koscielniak

Ich weiß,
Das Leben kann schwer sein,
Hinterlistig und gemein,
Manchmal ein Teufelskreis,
Aus dem man erst herausfinden muss.
Doch gib nicht auf.
Auch, wenn er gerade groß ist, der Frust,
Den du verspürst,
Nimmt alles weiter seinen Lauf.
Ich kann verstehen, wie du dich fühlst,
Wie alles von bunt und hell zu schwarz und dunkel wird.
Wie ein Ereignis einfach alles verdirbt.
Nimm dir eine Weile Zeit für dich
Und wenn es dann soweit ist,
Bin da immer noch ich.
Und auch die anderen,
Denn vergiss nicht, dass du nie alleine bist.
Wir sind für dich da,
Egal wann, egal wo,
So wie das schon immer war.
Nimm unsere Hand an
Und lass dir hoch helfen.
Das ist jetzt ein neuer Anfang
Und neue Anfänge sind nicht selten.
Gehen wir gemeinsam weiter
Und du wirst sehen,
Nach einiger Zeit bist du wieder heiter
Und Wunden beginnen zu verheilen.

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze