Beitrag der Woche #88

Der achtundachtzigste Beitrag der Woche ist an der Reihe und wartet auf seinen Auftritt. Ein Gedicht über die Art, wie und wohin man seinen Blick richten kann. Gedanken über die eigene Sichtweise. Ich habe immer noch Probleme damit, im Hier und Jetzt zu leben und weder zu weit voraus, noch zu weit zurück zu blicken. Dennoch denke ich, dass ich inzwischen bereits erste Erfolge erzielen konnte. Es ist ein Prozess und ich befinde mich mittendrin. Es liegt noch viel Arbeit vor mir…

Kategorie: Gedicht
Titel: Mein Blick
Veröffentlichungsdatum: 29.10.2021

Mein Blick ist suchend,
Gerichtet nach vorn,
Vermutend,
Gerichtet nach hinten,
Verloren.
Im Hier und Jetzt findend,
Erkennend,
Gewinnend.

Fokus zu finden fällt manchmal schwer,
Der Blick, angezogen von so vielen Dingen,
Dingen, die einen verschlingen,
In Tiefe ziehen können, so sehr,
Dass man kaum mehr herausfindet,
Dass man sich einbildet,
Dass es keinen Ausweg gibt.
Doch dann fällt der Blick auf etwas anderes,
Etwas helleres
Und man steigt wieder nach oben,
Unter den Füßen fester Boden
Und ein sicherer Blick.

Mein Blick ist suchend,
Gerichtet nach vorn,
Vermutend,
Gerichtet nach hinten,
Verloren.
Im Hier und Jetzt findend,
Erkennend,
Gewinnend.

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Lektorat und letzte Korrekturen

Inzwischen sind auch die Arbeiten am dritten Teil von Avessia weiter fortgeschritten. Das Lektorat ist fertig und ich habe mich die letzten Tage an die finalen Korrektur Arbeiten gesetzt. Das war dieses Mal recht intensiv. Ich kann nicht mehr. Mir raucht der Kopf, aber es hat sich gelohnt. Sehr sogar. Ich konnte viel von meiner Lektorin lernen und habe versucht, alle Hinweise zu beachten und einzupflegen. Mein Blick ist jetzt auf jeden Fall für alle möglichen Arten von Wortwiederholungen geschärft. Oh man… es ist wirklich gar nicht so einfach verschiedene Synonyme für Worte zu finden. Ich bin sehr froh, dass ich die Prüfung durch das Lektorat habe.

Ich konnte alles fristgerecht erledigen. Ich war sogar früher fertig, aber auch nur, weil ich mich vielleicht ein wenig zu sehr gestresst habe, was die Frist anging. Aber egal. Ich bin zufrieden und konnte vieles ausbessern und korrigieren. Ich denke, ich kann stolz auf das Endergebnis sein. Es ist ein gutes Ende für die Avessia Reihe. Damit sind jetzt auch die zeitintensivsten Arbeiten an Avessia erledigt. Jetzt fehlt nur noch der letzte Rest (Layout, Cover usw.) und dann geht es schon in Richtung Veröffentlichung. Es sollte alles wie geplant funktionieren. Ich hoffe, dass ich am Ende auch mit dem Endergebnis zufrieden bin.

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

In meiner Welt

Ich bin eine Träumerin. Kann schnell in meine Gedankenwelt abdriften und habe zu viel Fantasie, um mir nicht ständig die wildesten Dinge auszumalen. Vielleicht möchte ich deshalb so gerne als Autorin mein Geld verdienen. Es scheint mir irgendwie zu liegen, mir Geschichten auszudenken und so den Alltag in ein Abenteuer zu verwandeln. Die Zeit vor dem Einschlafen zu einem Blockbuster zu machen und für einen Moment voll und ganz abzutauchen…


Mein Blick gleitet in die Ferne,
Träumend, ich bin gar nicht wirklich hier,
Ich bin in meiner Welt und da bin ich gerne
Und schon geschieht es, dass ich mich wieder in meinen Gedanken verlier.

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Sorgenvolle Fragen

Gedicht: Sorgenvolle Fragen, gelesen von Lisa Koscielniak

Hier stehe ich
Und bitte dich:
Gib mir die Kraft,
Stärke mir den Rücken.
Habe ich alles richtig gemacht?
Kann ich bald die Früchte meiner Arbeit pflücken?
Wird es überhaupt solche Früchte geben
Oder ist am Ende alles trocken und leer?
Warum müssen ausgerechnet Sorgen am hartnäckigsten an mir kleben?
Warum ist eine klare und logische Sicht manchmal so schwer?
Sag mir, dass ich es richtig mache,
Zeig mir, dass ich es schaffe.
Sorgenvolle Fragen können schwerer wiegen,
Als kurzanhaltende Lichtblicke.
Lass das Licht am Ende siegen,
Lass nicht zu, dass ich im Schatten der Sorgen ersticke.
Schenk mir etwas Zuversicht,
Denn genau die, ist mir gerade verloren gegangen,
Denn genau die, sehe ich gerade nicht
Und genau damit hat alles begonnen.

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Sorgen

Ich bin zur Zeit ein wenig abgelenkt. Es geistern so viele Dinge durch meinen Kopf, dass ich zuweilen Angst habe, überzulaufen. Sorgen, Aufgaben, Ideen, Pflichten, einfach alles. Kaum, dass man etwas abgearbeitet hat, kommt schon wieder das nächste dazu. Kaum, dass man sich wegen einer bestimmten Sorge beruhigt hat, passiert irgendetwas, dass sie wieder aufflammen lässt. Doppelt so stark. Gerade diese Sorgen sind es, die mich am meisten bewegen.

Ich drücke mir selber jeden Tag stärker die Daumen, dass am Ende alles gut werden wird und sich all die Last langsam abbaut. Zum Ende dieses Jahres sollte es auch dazu kommen, aber bis dahin habe ich einen unerwartet komplizierten Kraftakt vor mir. Alles artet in ein Ausmaß aus, das mich etwas überrumpelt hat. Die Renovierung der Wohnung macht mir dabei am meisten Sorgen. Das hat dann aber natürlich auch Auswirkungen auf die Arbeit. Klar.

Ich bin nervös. Würde am liebsten die nächsten Wochen vor spulen, um diese ungewisse Zeit zu überspringen. Doch das geht nicht. Ich habe gewisse Entscheidungen getroffen und jetzt muss ich dazu stehen und durch all das durch. So schwer und nervenzerreißend es auch ist. Aaaah… verdammt… ich hoffe mir geht auf der Zielgeraden nicht die Kraft aus…

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Beitrag der Woche #87

Heute ist es Zeit für den siebenundachtzigsten Beitrag der Woche. Für ein Gedicht über die Zeit. Gedanken über die Art, wie Zeit sich gestaltet. Wie schnell sie verrinnt und wie kostbar sie doch ist. Ein kurzes Gedicht mit schwerwiegenden Worten. Worten, die mit jedem vergangenen Tag noch mehr an Bedeutung gewinnen. Denn so ist sie, die Zeit. Ein vergängliches und unheimlich wertvolles Gut…

Kategorie: Gedichte
Titel: Zeit
Veröffentlichungsdatum: 08.10.2021

Die Zeit verrinnt,
Sekunde um Sekunde,
So geschwind,
Stunde um Stunde,
Dass sie zu kostbar ist,
Um verschwendet zu werden.
Doch das muss man lernen,
Erkennen, was Zeit frisst,
Was Zeit nimmt,
Aber auch gibt oder verlangsamt,
Damit man weiß, wie man Zeit gewinnt,
Wie man sie nutzt,
Um mit möglichst wenig Frust,
Zeit genießen zu können
Und nicht immer so oft zu sagen:
Die Zeit ist viel zu kurz, die wir hier haben.

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Mein Kryptonit: Zusammenfassungen

Ich mag keine Zusammenfassungen. Schon gar nicht, wenn es um meine eigenen Texte geht. Deshalb bin ich auch immer total überfordert, wenn mich jemand spontan auffordert, meine Bücher zusammenzufassen. Ich bin wirklich, wirklich schlecht in so etwas. Vor allem aus dem Stehgreif. Wahrscheinlich mache ich mir zu viele Gedanken. Immerhin will ich nicht spoilern, aber trotzdem spannend erzählen und die wichtigsten Dinge erwähnen. Das ist gar nicht so einfach und leider funktioniert es auch nicht immer, einfach den Klapptext vorzulesen. Wenn es darum geht, meine eigenen Worte zu benutzen, verliere ich meist. Das ist einfach nicht meins…

Und das sind ja immerhin die kurzen Zusammenfassungen. Jetzt musste ich eine komplette Zusammenfassung schreiben. Das ist nochmal ein ganz anderes Level. Hat mich ein wenig an den Deutschunterricht erinnert. Nur noch schlimmer. Weil es eben um mein eigenes Werk ging. Da ich mein Manuskript zur Hilfe nehmen konnte, war der Inhalt in diesem Fall nicht das Problem, sondern eher der Gedanke, dass es ja irgendwie spannend sein muss, damit jemand, der die Zusammenfassung liest, sich auch die Vollversion zu Gemüte führen will. Wow. Ich weiß ja nicht, ob ich es am Ende geschafft habe, aber ich habe mir wirklich Mühe gegeben. Die Meisterin der Zusammenfassungen werde ich jedenfalls nicht. Aber es gehört nun mal dazu. Zum Glück liest noch jemand über meinen Text drüber und kann mir Feedback geben. Das gibt mir wenigstens etwas mehr Sicherheit.

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Suche nach Unbekannt

Da ist etwas. Eine Stimme in meinem Inneren, die immer lauter, immer stärker wird. Eine Sehnsucht, die mich verzweifeln lässt. Die mich auf eine Suche nach etwas schickt, das ich noch nicht gefunden habe. Auf eine Suche nach etwas, das ich noch nicht kenne. Ich hoffe, hoffe immer mehr, dass ich es finden kann. Dass ich irgendwann zur Ruhe komme und die Suche zufrieden beende. Denn diese Suche, diese Suche nach etwas Unbekanntem, macht mich so langsam ganz kirre…


Bitte lass mich finden,
Was mich nicht ruhen lässt.
Bitte lass mich erreichen,
Was mich in Glückseligkeit versetzt.

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Mittendrin im Leben

Gedicht: Mittendrin im Leben, gelesen von Lisa Koscielniak

Mit Musik in den Ohren
Und Hoffnung im Herzen,
Bin ich nie verloren,
Kann auch einen Fall verschmerzen.
Mit Feuer im Blut
Und Lächeln im Gesicht,
Bin ich durchströmt von Mut,
Stelle mich meinem inneren Gericht.
Mit Leidenschaft in den Augen
Und zielsicherem Schritt,
Kann ich an mich selber glauben
Und nehme diese Stärke mit.
Ist all das im Einklang,
Bin ich bereit alles zu geben,
Überschreite den Anfang
Und bin plötzlich mittendrin im Leben.

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Eine schwierige Zeit

Neben meinen positiven Erlebnissen, was meine Autorentätigkeit angeht, war es auf der Arbeit mal wieder ziemlich turbulent. Wir hatten durch einige Ausfälle gut zu tun. Es hielt sich alles noch im Rahmen und hat sich zum Glück zeitlich ganz gut eingefügt, aber es bleibt trotzdem ungeplante Mehrarbeit. Mal sehen, wie es jetzt weitergeht. Ich kann für mich selbst sagen, dass das mit der Vertretung ganz gut funktioniert hat. Es hat sich für mich alles gut zusammengefügt. Aber nur für mich. Ich weiß von anderen, dass es anders ist. Genau deshalb habe ich mir auch Mühe gegeben, das Meiste selbst zu machen und so wenig wie möglich abzugeben.

Das hat mal mehr und mal weniger gut funktioniert. Je nachdem, was alles so aufploppt. In einem Berufsfeld, in dem viele Gespräche geführt werden und jeden Tag mehrere Termine anstehen, ist Vertretung immer schwierig. Ohne Frage. Aber das wird schon. Solange nicht noch mehr Leute ausfallen, kriegen wir das schon gewuppt. Meine Positivität vom Schreiben schwappt auch in die andere Arbeit über. Das ist ganz gut. Da kann ich ein bisschen Motivation und gute Laune auch immer gebrauchen. Wenn sich beide Tätigkeiten beflügeln, ist das ganz angenehm. Kann gerne so bleiben. Ich denke, dass sich die Situation bald wieder etwas entspannen sollte. Mal sehen. Wissen, kann man es ja nie. Dafür ist jeder Tag zu einzigartig. Es ist ja allgemein alles schwierig momentan, aber das wird schon…

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

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