Let’s talk about Heimweh

Es ist soweit! Ich habe das Thema schon mehrmals erwähnt und nun ist der Tag gekommen: Das gute alte Heimweh. Wer kennt es nicht? Vielleicht hatte man auf der ersten Klassenfahrt Heimweh, nach dem Auszug aus dem Elternhaus oder nach dem Umzug ins Studentenwohnheim. Heimweh ist ziemlich blöd, ich denke, das kann jeder bestätigen.

Ich persönlich hatte sehr stark damit zu kämpfen, als ich für das duale Studium nach Schwerin musste. Ich konnte zwar an den Wochenenden zurück, aber das macht das Ganze nicht unbedingt besser. Am Anfang ist es eher eine Qual. Erst freut man sich, wieder zuhause zu sein und dann kann man gleich wieder gehen. Eine schwierige Situation. Vor allem, wenn man so an seiner Familie hängt wie ich. Es ist zwar mit der Zeit besser geworden, aber so richtig gut ist es immer noch nicht.

Ich werde nie die erste Nacht in Schwerin vergessen. Am Anfang war für die meisten von uns neuen Studierenden kein Platz im Studentenwohnheim, deshalb mussten sich einige von uns eine Wohnung suchen. Also war auch ich auf der Suche. Ich hatte dabei verdammt viel Glück und habe ziemlich schnell eine Wohnung gefunden, in der wir zu dritt gewohnt haben. Ich war damals die erste, die angereist ist. Die anderen sind erst einen Tag später angekommen. Ich war so negativ eingestellt, dass mich nichts in Schwerin überzeugen konnte. Es fällt mir heute noch schwer diese negative Einstellung abzuschütteln. Als dann noch unser Vormieter erzählt hat, dass gegenüber von unserer Wohnung eine Psychiatrie wäre und man von dort aus manchmal Schreie hören würde, wir uns aber keine Sorgen machen sollten, hat das natürlich auch nicht gerade zu einem besseren Gefühl beigetragen. Vor allem, weil ich ja die erste Nacht alleine war. Ich kann euch aber sagen, dass ich in der ganzen Zeit, in der ich dort war, nie jemanden schreien gehört habe.

Irgendwann war dann alles eingerichtet und eingekauft und meine Eltern sind zurück nach Hause gefahren. Bei der Verabschiedung konnte ich mich noch zusammenreißen. Als ich dann die Tür geschlossen hatte… naja… ihr könnt es euch sicherlich vorstellen… Niagarafälle. Das war der schlimmste Tag von allen. Durch dieses ganze Hin- und Herfahren, kann ich schon etwas besser mit dem Heimweh umgehen, aber naja… schön ist was anderes…

Zum Glück habe ich gute Freunde gefunden, die mich dazu bringen auch mal etwas zu unternehmen und das Haus zu verlassen. Dafür bin ich wirklich sehr dankbar. Sonst würde ich wahrscheinlich nur zum Einkaufen rausgehen…

Was ich zum Ende hin aber nochmal sagen möchte, ist Folgendes: Ich bin trotz der ganzen Heimweh Geschichte sehr froh, dieses duale Studium ausgewählt zu haben und in Schwerin zu studieren. Einmal, weil der zweite Standort noch weiter weg gewesen wäre und zum anderen, weil ich so ein wenig selbstständiger werden konnte. Es ist gut, dass ich aus meiner Komfortzone herausgerissen wurde, denn von alleine hätte ich sie wohl eher nicht verlassen. Ich konnte wirklich viele schöne Erfahrungen machen und habe in der ganzen Zeit viel erlebt. Das mindert das Heimweh etwas.

Wenn ihr einmal die Chance bekommt, irgendwohin zu gehen und neue Erfahrungen zu machen, dann ergreift sie ruhig. Es wird vielleicht nicht einfach, aber am Ende hat sich die Mühe dann gelohnt.

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Die Sage des Teufelsdreiecks

Letztes Kapitel

Schnell stellte ich mich dem Meeresteufel in den Weg. Kurzzeitig passierte gar nichts. Dann brüllte er auf einmal und ging mit seinem Dreizack auf mich los. Während ich bemüht war, seine Angriffe abzuwehren, wurde der Sturm immer schlimmer. Als ich zwischendurch einen Blick auf das Meer warf, erschrak ich. Ein Strudel war entstanden und beide Schiffe wurden gerade in seine Richtung gesogen. Der Meeresteufel folgte meinem Blick: „Ich habe keine Zeit mehr für diese Spielereien!“, er schien das mehr zu sich selbst zu sagen, griff dann nach meinem Hemdkragen und warf mich gegen die hölzerne Wand des Schiffes. Der Aufprall raubte mir den Atem und helle Sterne tanzten vor meinen Augen. Nur mühsam kam ich wieder hoch und blinzelte angestrengt, um zu erkennen, was der Meeresteufel vorhatte.

Er hatte ein kleines Fläschchen in der Hand, in dem eine schwarze, zähflüssige Masse war. Genau diese schüttete er jetzt ins Wasser und warf das Fläschchen gleich hinterher. Ich folgte dem Fläschchen mit meinen Augen, bis der Strudel es mitsamt seinem Inhalt verschlungen hatte. „Es ist vollbracht!“, rief der Meeresteufel zufrieden, „was war das?“, fragte ich und musterte mein Gegenüber. „Das Bermudadreieck ist schon immer anfällig für das Böse gewesen, aber wir hatten es noch nicht komplett unter unserer Kontrolle. Durch das Blut des Bösen wurde dies nun geändert. Stürme, Hurricanes, meterhohe Wellen, Monster der Meere, jetzt sind uns keine Grenzen mehr gesetzt. Dieses Gebiet gehört nun mir. Ab heute wird es das Teufelsdreieck sein. Wir werden jeden heimsuchen, der unser Gebiet betritt! Verbreite diese Nachricht in deiner Welt und erzähl von den Geschehnissen hier. Deine Familie soll deine heutige Niederlage niemals vergessen. Du hättest dich mir nicht in den Weg stellen sollen… ach und danke für die zwei neuen Crewmitglieder. Wir sehen uns in deinen Träumen…“

Mit diesen Worten verschwanden er, seine Crew und leider auch sein Schiff. Ich hatte noch geradeso Zeit Luft zu schnappen und landete dann im Wasser. Immerhin waren mit diesen Meereswesen auch das Unwetter und der Strudel verschwunden. Meine Crew zog mich mit einem Seil wieder an Bord unseres Schiffs und wir machten uns auf den Rückweg. Wir kehrten verändert zurück und das lag nicht nur an den Wunden, die jeder von uns davongetragen hatte. Obwohl wir alles selbst erlebt hatten, war es schwer zu glauben. Natürlich glaubte uns auch niemand, als nach unserer Reise davon erzählten. Nicht einmal dann, als haufenweise Schiffe im Teufelsdreieck verschwanden. Niemand wollte es wahrhaben, dass das Böse existierte. Doch ich wusste es. Und ich würde es niemals vergessen können.

Opa, hat einer unserer Vorfahren das echt erlebt?“, fragte Sarah, „ich verrate dir ein Geheimnis…“, begann ich, „es war mein Urururgroßvater, der das alles damals erlebt hat. Es fühlt sich für mich manchmal so an, als wäre ich wirklich dabei gewesen, weil ich manchmal davon träume. Ich träume davon, wie ich als Kapitän zum Teufelsdreieck fahre. Unsere Familie wurde damals von dem Meeresteufel verflucht. Obwohl der Fluch wohl über die Zeit schwächer geworden ist. Inzwischen sind nicht mehr alle Familienmitglieder mit dem Fluch belegt. Dein Vater ist jedenfalls nicht von mit ihm belegt, das ist ganz klar. Viele in unserer Familie haben die Vergangenheit in ihren Träumen durchlebt und die Geschichte dann an ihre Nachfahren weitergegeben. Wenn du den Fluch auch auf dir trägst, dann hast du diese Träume vielleicht auch bald…“, mein Sohn seufzte, aber Sarah ignorierte ihn. „Wirklich? Das wäre ja voll cool!“, ihre Augen glänzten vor Aufregung, „so spät schon, ich glaube, ich muss ins Bett gehen! Gute Nacht!“, sie gab mir und ihrem Vater noch einen Kuss auf die Wange und stürmte dann die Treppe nach oben. „Da hast du ja was angerichtet…“, seufzte mein Sohn, „es ist nur die Wahrheit…“, antwortete ich. Er musterte mich noch eine Weile, seufzte dann erneut und verabschiedete sich kurz darauf ebenfalls.

Ein paar Wochen später besuchte Sarah mich wieder und erzählte mir stolz, dass sie so wie ich geträumt hatte. Und so wurde unsere Geschichte über Generationen immer weitererzählt, bis sie schließlich wirklich zu einer Sage wurde.

Ob sie nun wahr ist oder nicht, ist am Ende nur schwer zu sagen. Aber, wenn du davon träumst, dass du als Kapitän zum Teufelsdreieck fährst und dort ein Abenteuer erlebst, dann kann es durchaus sein, dass du mit dieser Familie verwandt bist. Dann durchlebst du entweder das, was damals geschehen ist oder dein Unterbewusstsein war einfach nur beeindruckt von dieser Sage. Deine Entscheidung…

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Das erste Semester

Das erste Semester ist immer ganz Besonders und aufregend. Man kommt aus der Mittelstufe in die Oberstufe oder fängt ein Studium, ein duales Studium oder auch eine Ausbildung an und ist naiv genug sich darauf zu freuen und einen großen Schritt Richtung erwachsen werden zu machen. Im Verlauf dieses Semesters wird jedoch sehr schnell klar, dass das kein Zucker schlecken wird. War ja klar, oder?

Schon im ersten Semester hängt einem der Spruch: „Bis zu den Prüfungen ist es nicht mehr lang!“, zu den Ohren raus. Alle Schüler wissen das und alle Schüler versuchen das zu ignorieren. Da muss man uns nicht immer dran erinnern. Wir wissen das nur zu gut. Es immer wieder zu erwähnen, baut nur noch mehr Druck auf. Nun ja, es ist natürlich nur gut gemeint, aber das versteht man jetzt noch nicht. Denn, auch wenn es gut gemeint ist, hilft es leider nicht wirklich. Man freut sich eher, dass man noch Zeit hat.

In der ersten Klausurenphase gibt es dann meist böse Überraschungen. Das ist doch etwas anders als vorher. Da kann man schon mal nervös werden. Aber das ist vollkommen normal und außerdem hat man ja noch ein paar mehr Klausurenphasen. Ausrutscher gibt es immer. Vor allem, wenn man noch nicht genau weiß, was auf einen zukommt. Trotzdem kann es einen natürlich ziemlich herunterziehen wenn man von 10 Punkten im Schriftlichen auf 5 Punkte abrutscht. Aber jeder macht seine Erfahrungen und wir alle wissen ja: Aus seinen Fehlern kann man nur lernen! Das nächste mal wird es besser. Und dann gibt es ja auch noch den Standardspruch, der in solchen Fällen immer kommt. Na, wisst ihr welchen ich meine? „Hauptsache bestanden!“ Das ist das Wichtigste und wird in solchen Fällen mit einer Wahrscheinlichkeit von 99% gesagt. Auch ich habe ihn schon öfter verwendet.

Wenn sich das erste Semester dann zum Ende neigt, ist man schon fast Profi. Man hat sich an die Organisation, die Kurse und die neuen Lehrer gewöhnt und hat viele neue Erfahrungen gemacht. Ich kann euch aber versprechen, dass noch einige Überraschungen auf euch warten werden. Sonst wäre es ja auch zu einfach…

Was zeigt dieses erste Semester also eigentlich? Es zeigt, dass wir immer noch nicht alles wissen und noch viel zu lernen haben. Es zeigt aber auch, dass wir einen weiteren Schritt gemacht haben. Es zeigt, dass aller Anfang schwer ist, aber alles im Verlauf der Zeit leichter wird. Es macht einem Grenzen klar und man erfährt mehr über sich selbst. Man lernt Verantwortung kennen und wird auf einmal gesiezt. Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber an das Siezen werde ich mich wohl nie gewöhnen…

Meine Empfehlung ist Folgende: Genießt diese Zeit. Sie steckt voller neuer Erfahrungen und Überraschungen und sie geht schneller vorbei, als man denkt.

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Werbung machen

Eines der ersten Dinge, die ich gelernt habe, als ich mein erstes Buch veröffentlicht habe, war, dass man verdammt viel Werbung machen muss. Nichts verkauft sich von alleine. Leider bin ich nur wirklich schlecht darin und kenne mich natürlich auch nicht so gut aus. Dazu kommt noch, dass ich vom Wesen her eher schüchtern bin. Ich habe also nicht sehr viel Erfahrung darin mich oder andere Dinge zu präsentieren, beziehungsweise scheue ich davor zurück.

Ich habe nie wirklich viel Werbung in den Sozialen Medien gemacht, weil ich niemanden nerven wollte. Mir war es auch unangenehm das Thema so anzusprechen, weil ich nicht egoistisch wirken wollte. Folglich habe ich für mein erstes Buch wirklich recht wenig Werbung gemacht. Ich bin jedoch dabei das zu ändern und mich in das Thema Werbung hinein zu fuchsen. Erst jetzt probiere ich mehr Dinge aus und lerne auch langsam, was eine gute Werbung ausmacht. Meine Gedanken sind jedoch immer noch die selben.

Es ist vollkommen okay Werbung zu machen. Aber das muss man auch erstmal verstehen. Man hat etwas geschaffen und präsentiert es stolz der Zielgruppe. Solange man es nicht übertreibt, ist das weder egoistisch noch nervig. Auf diesem Blog hier schalte ich ja auch Werbung, um ein wenig Geld zu verdienen und vielleicht wenigstens einen Teil meiner Kosten decken zu können. Und selbst dabei hatte ich ein schlechtes Gewissen und habe versucht alles sehr dezent zu setzen. Es musste mir erst jemand aus meiner Familie klar machen, dass das vollkommen okay und normal ist und dass ich sogar locker noch mehr Werbung machen könnte.

Ich habe in letzter Zeit mal auf die Werbung auf verschiedenen Websites geachtet und er hatte Recht. Die meisten Websites sind richtig zugeballert mit Werbung, sodass man erstmal nach dem eigentlichen Inhalt suchen muss. Das ist schon echt extrem. Da ich selbst von solchen Dingen genervt bin, würde ich es niemals so extrem machen, aber diese Erkenntnis hilft ja auch schon.

Wenn ich Werbung mache, will ich jedenfalls, dass es richtig gute Werbung ist. Vielleicht plane ich ja auch schon etwas Besonderes? Wer weiß…

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Schreibblockaden Gedicht

Ich habe heute überlegt,
Warum ist mein Kopf nur so leer gefegt?
Keine Idee, die mir gefällt,
Alles scheint so gekünstelt und gestellt.
Angefangen zu schreiben und wieder aufgehört,
Da ist immer etwas, das mich stört.
Der Text ist einfach nicht perfekt,
Ich habe jedoch noch nicht entdeckt,
Was mir daran nicht gefällt.

Heute soll es wohl nicht sein,
Das ist wohl ein klares nein.
Eine Blockade, wie sie jeder mag,
Das wars dann wohl für diesen Tag.
Das Notizbuch wird geschlossen
Und ich gehe leicht verdrossen
Richtung Sofa.
Jetzt sitze ich hier
Und spreche zu mir:
Nein ich gebe noch nicht auf!

Eine Sache kann ich schreiben
Und die Blockade damit vielleicht vertreiben.
Gepaart mit ein paar Reimen,
Wird das Thema passend gemacht,
Damit die Kreativität wieder erwacht.
Eine Strophe hier, ein Vers da,
Das klappt doch schon ganz wunderbar.
So entsteht allmählich die Geschicht,
Über mein kleines Schreibblockaden Gedicht.

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Schon Praktikumsende?

Meine letzte Arbeitswoche in diesem Trimester ist angebrochen. Das ging jetzt wirklich verdammt schnell… das Praktikum ist diesmal wirklich nur so an mir vorbei geflogen. Das ist schon fast unheimlich… das bedeutet auch, dass ich bald im letzten Jahr meines dualen Studiums bin…….. Das kann nun aber wirklich nicht sein… oh man…
Ab nächster Woche Montag habe ich dann erstmal Urlaub, bis das nächste Trimester anfängt. Die Zeit möchte ich nutzen, um nochmal ein wenig zu entspannen und die ganzen Hochschulsorgen ganz weit weg zu verdrängen. Ich werde einfach ganz viel schreiben!

Ich habe heute sogar noch Neuigkeiten zu berichten! Es ist kaum zu glauben, aber es wurden inzwischen tatsächlich zwei Noten veröffentlicht. Ich konnte meinen Augen gar nicht trauen. Damit hatte ich gar nicht gerechnet. Leider, bin ich unzufrieden. Es waren also im Endeffekt keine schönen Nachrichten. Das wäre ja auch zu einfach gewesen. Ich hätte eigentlich mit einer wenigstens etwas besseren Note gerechnet… das gilt für beide Fächer… aber naja… ich kann die Entscheidung bei dem einen Fach auch verstehen… zumindest teilweise… bei dem anderen dafür nicht so wirklich… egal, denken wir nicht weiter darüber nach, immerhin sind die Prüfung bestanden! Das Schlimme sind ja auch nicht wirklich die schlechten Noten. Da überwiegt eben der Fakt, dass sie bestanden sind. Das Schlimme ist eher, dass man beginnt an sich selbst zu zweifeln. Bei dem einen Fach wäre ich beinahe durchgefallen. Ich weiß nicht, ob es daran lag, dass ich durch bestimmte Ereignisse… wie nennt man das… sozial kompromittiert war oder ob es an anderen Dingen lag. Fest steht eines: Jetzt mache ich mir auch Sorgen über die zukünftigen Prüfungen. Da kommen nämlich leider noch ein paar ähnliche Prüfungen. Jetzt mache ich mir nicht gerade weniger Sorgen, dass ich vielleicht Dinge falsch verstanden oder vergessen haben könnte. Super… das macht das Ganze auch nicht einfacher… ich werde mir im nächsten Trimester wohl einfach noch mehr Mühe geben müssen.
Jetzt fehlen nur noch drei Noten… ich hoffe die sind besser. Warten wir mal ab…

Denken wir lieber wieder an schöne Dinge!
Für unser kleines Projekt, das noch nebenbei läuft, ist soweit alles vorbereitet. Jetzt muss das Ganze noch… sagen wir mal hübsch verpackt werden. Ich bin wirklich schon sehr gespannt, wie das alles wird und wie unser Projekt bei den anderen ankommen wird. Wenn man jetzt einiges an Arbeit hineingesteckt hat, dann möchte man natürlich auch, dass es gut wird und einen gut Eindruck macht. Mal sehen… ich halte euch auf dem Laufenden! Da ich während meines Urlaubs auch nicht viel Neues in Bezug zu meinem dualen Studium erleben werde, werde ich die Chance wohl nochmal nutzen, um ein paar alte Themen aufzugreifen. Dinge wie Heimweh oder meine Bewerbungen zum Beispiel. Ich werde während meines Urlaubs auf jeden Fall weiterhin Beiträge zu dieser Kategorie schreiben. So viel kann ich euch versprechen!

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Die Sage des Teufelsdreiecks

Kapitel 4

Es waren nur noch Gerippe, die teilweise mit Seepocken und so etwas wie kleinen Korallen besetzt waren. An einigen hingen auch noch ziemlich viele, von Wasser triefende Algen, so als wären sie gerade aus dem Wassern gekommen. Bei einem hatte sich sogar ein Krebs im Inneren seines Schädels eingenistet. Zumindest konnte ich eine seiner Scheren sehen, die aus einer der Augenhöhlen ragte. Jedes dieser Meeresgerippe hatte zusätzlich noch einen Säbel in den knöchernen Händen, was mir noch die letzte Hoffnung raubte, dass diese Dinger uns nicht angreifen würden. Sie wollten uns anscheinend sogar unbedingt angreifen. Einer zeigte gerade mit seinem Säbel auf unser Schiff. Mit ihnen wehte uns ein modriger und…

Lass doch ein paar Details weg, sonst kriegt Sarah am Ende noch Alpträume!“, unterbrach mich mein Sohn und sah mich tadelnd an. „Ich habe keine Angst!“, rief Sarah und sah ihren Vater böse an. „Die Kinder heutzutage können sehr viel mehr ab, als wir damals!“, rief ich und schmunzelte, „ich wollte es ja nur sagen… nicht, dass ihr am Ende mir die Schuld gebt!“, murmelte er. „Werden wir nicht!“, sagten Sarah und ich gleichzeitig. „Jetzt erzähl weiter Opa!“…

Mit einem solchen Ereignis hatte ich nun wirklich nicht gerechnet. Unter Seefahrern wird sich ja viel erzählt und da ist auch die eine oder andere Gruselgeschichte dabei, aber ich dachte immer, dass das nur Seemannsgarn gewesen wäre. Da hatte ich mich aber gewaltig geirrt! Plötzlich entdeckte ich zwischen den Meeresgerippen zwei bekannte Gesichter. Das waren meine beiden Offiziere, die beim Sturm über Bord gerissen worden waren. Aber sie sahen irgendwie… anders aus. Ihre Haut war bleich und grün, ihre Augen starrten nur noch leblos vor sich hin und auch sie waren von Algen bedeckt und trieften vor Wasser, so, als wären sie gerade erst dem Wasser entstiegen. Die beiden nahmen keine Notiz von uns. Fast so, als würden sie uns gar nicht erkennen. Da stimmte etwas nicht. Mit diesem ganzen Schiff stimmte etwas nicht!

Das größte dieser Meeresgerippe trat hervor. Es hatte leicht gewundene Hörner an seinem Schädel und war mit einem rostigen Dreizack bewaffnet. So stellte ich mir einen Meeresteufel vor. Ein Wesen aus den Untiefen des Meeres, das gekommen war, um… ja, was wollte es eigentlich? „Ihr seid uns im Weg!“, rief der Meeresteufel, den ich auch für den Kapitän des Schiffes hielt und seine bedrohliche Stimme hallte über das Wasser zu uns herüber. Ich bekam eine Gänsehaut. „Wer uns im Weg ist, der wird von uns vernichtet!“, rief der Meeresteufel dann und ehe ich mich versah, schwangen sich die Meeresgerippe an Seilen zu uns herüber und versuchten uns zu entern.

Ein wilder Kampf brach aus. Wir hatte große Mühe uns zu verteidigen. Wie kämpft man schon gegen Meeresgerippe? Auch unsere alten Kameraden stellten sich gegen uns. Sie waren kaum wiederzuerkennen. Dann hörte ich auf einmal in der Ferne ein leises Grollen. Ein weiteres Unwetter zog auf. Das konnten wir jetzt ja gar nicht gebrauchen. Es dauerte nicht lang, da war der Himmel von dunklen Wolken bedeckt und es fing zu regnen an. Blitze häuften sich am Himmel und der Donner wurde lauter. Kurz flammte in mir die Hoffnung auf, dass sich diese Meeresgerippe vielleicht zurückziehen würden, aber ich wurde enttäuscht. Nur dieser Meeresteufel ging zurück auf sein Schiff. Das war aber nicht, weil er das Unwetter fürchtete. Er schien sich eher darüber zu freuen. „Endlich ist es soweit!“, hörte ich ihn rufen. Meine innere Stimme sagte mir, dass der nichts Gutes vorhatte. Jemand musste ihn aufhalten! Ohne mein zutun, bewegten sich meine Beine und ich lief zum anderen Schiff. Na, ob das so eine gute Idee war?

Fortsetzung folgt…

2020-07-29T16:00:00

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bis

Letztes Kapitel

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Verantwortung von Prüflingen

Verantwortung. Lassen wir dieses Wort kurz auf uns wirken…
Es ist ein sehr mächtiges Wort, das viel beinhaltet. In der Oberstufe bekommt man mehr Verantwortung, als man zuvor hatte. Man ist entweder fast erwachsen oder gerade erst erwachsen geworden und mit dem Erwachsen werden kommt natürlich auch Verantwortung. Das hört man von jedem und ich kann es an dieser Stelle nur bestätigen. Ich habe mich ja auch schonmal innerhalb eines Poetry Slams mit dem Thema „Erwachsen sein“ auseinander gesetzt.

Nicht nur die Eltern erwarten jetzt mehr Einsatz. Auch in der Schule wird viel von einem erwartet und so kann diese Verantwortung sehr schnell Druck ausüben: Es wird von dir erwartet, dass du mehr im Haushalt mithilfst. Es wird von dir erwartet, dass du deine Hausaufgaben immer dabei hast. Es wird von dir erwartet, dass du deine Aufgaben sorgfältig erledigst. Es wird von dir erwartet, dass du alles ohne zu murren erledigst. Es wird von dir erwartet schon Monate vorher auf Prüfungen vorbeireitet zu sein (gut, das ist jetzt vielleicht etwas übertrieben, aber in Bezug auf das Abitur ist es schon zutreffend. Zumindest erwähnen es die Lehrenden immer direkt). Es wird von dir erwartet, dass du Verantwortung übernimmst und für deine Fehler gerade stehst. Also zusammengefasst: Es wird sehr viel von dir erwartet.

Dies alles strömt nun auf die Prüflinge ein, die diese neu gewonnene Verantwortung meist gerne sofort gegen ihre Kindheit eintauschen würden. Man fühlt sich überfordert und weiß nicht, was man mit dieser plötzlichen Verantwortung anfangen soll. Aber sie hat nicht nur negative Seiten, wie es sich bis jetzt vielleicht angehört hat. Nein, sie hat auch positive Seiten: Sie lässt euch wachsen und mit der Zeit versteht ihr mit ihr umzugehen und freut euch vielleicht sogar darüber, wenn ihr mehr Verantwortung übertragen bekommt. Das bedeutet nämlich, dass die Menschen euch vertrauen. Das bedeutet, dass eure Arbeit geschätzt wird. Auch, wenn es im ersten Moment anders scheint, kann man dadurch sehr viel lernen und sollte die Verantwortung annehmen, anstatt sie ängstlich vor sich her zu schieben.

Verantwortung ist kein Gegner und man kann nicht vor ihr fliehen. Jeder muss sich ihr stellen und am Ende wird es dann gar nicht so schlimm, wie erwartet (das ist vergleichbar mit der Neigung bei Prüfungen oder Ähnlichem übertrieben pessimistisch zu sein). Was ich euch also letztendlich sagen will, ist, dass Verantwortung zum Leben eines Prüflings dazugehört und sie auch durchaus positive Effekte hat. Lasst euch also nicht von ihr abschrecken.

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Wenn Musik bewegt

Wenn ich meine Augen schließe und dieser Musik lausche, dann kann ich fliegen.

Lisa Koscielniak

Heute möchte ich gerne über Musik reden. Es gibt Tage, an denen kann nur Musik die Laune heben oder einen motivieren. Manchmal möchte man auch einfach nur Musik hören, die gerade zu der eigenen Stimmung passt. Das Genre hängt dabei natürlich von der jeweiligen Person und auch von der jeweiligen Situation ab. Nicht jeder mag alle Arten von Musik. Nicht jede Art von Musik kann einen bewegen oder man wird zumindest auf unterschiedliche Art und Weise von ihr bewegt. Musik hat eine unglaubliche Kraft in sich. Es ist einem vielleicht nicht immer bewusst, aber Musik kann uns in vielerlei Hinsicht beeinflussen. Vor allem fällt das bei dem eigenen Gemütszustand auf. So erlebe ich es zumindest immer wieder.

Ich hatte in letzter Zeit öfter Phasen, in denen ich Musik gebraucht habe. Ihr habt sicherlich auch schon mal Musik gehört, wenn ihr abschalten wolltet, wenn ihr euch ablenken wolltet, wenn ihr euch motivieren wolltet oder vielleicht auch um eine ganz bestimmte Atmosphäre zu schaffen. Musik kann so unglaublich viel. Ich persönlich schwanke gerne zwischen bestimmten Genres. Je nachdem, wie ich mich fühle oder was ich gemacht habe. Es gibt ganz bestimmte Lieder, bei denen ich weiß, dass sie in mir gute Laune auslösen oder mich motivieren. Es gibt viele Lieder oder Stücke, die mich bewegen und in mir bestimmte Emotionen auslösen. Häufig erinnern Lieder einen ja auch an bestimmte Situationen und sind deshalb von emotionalem Wert.

Momentan brauche ich selbst zum Beispiel ordentlich Summer Vibes. Also höre ich viel Musik, die gute Laune macht und zum Tanzen einlädt. Gleichzeitig bin ich aber momentan auch total bewegt von Filmmusik. Ich habe vor Kurzem einen Film gesehen, der eine unglaublich schöne Hintergrundmusik hatte. Deshalb höre ich momentan auch wieder mehr Klassik. Wenn ich meine Augen schließe und dieser Musik lausche, dann kann ich fliegen.

Ich kann nur bestätigen, dass Musik gut für die Seele ist. Das gilt natürlich nicht nur für das Musik hören, sondern auch für das Musik machen. Hat nicht jeder schon mal laut in der Dusche gesungen? Wenn man davon keine gute Laune bekommt…

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Leidenschaft

Gedicht: Leidenschaft, gelesen von Lisa Koscielniak

Das hier schreibe ich jetzt für dich,
Denn du tust immer so viel für mich.
Ich möchte dir heute sagen,
Du kannst dich auch mal an deine Träume wagen!
Greif nach den höchsten Sternen,
Es ist okay sich mal vom Boden zu entfernen
Und große Träume zu verfolgen.

Tu das, was dich glücklich macht,
Denn träumen sollte man nicht nur in der Nacht!
Man sollte sie leben,
Nach dem Glücklichsein streben
Und keine Zeit verschwenden.
Wir wollen heute keine Rückblenden,
Heute geht es um die Zukunft!

Los, steh vom Sofa auf,
Leg einfach los,
Dann nimmt alles seinen Lauf
Und die Sorgen sind auf einmal gar nicht mehr so groß.
Deine Ideen sind perfekt,
Ich weiß, dass ganz viel in dir steckt.
Zeig das der ganzen Welt,
Denn es gibt nichts, was dich gefangen hält!
Ich bin da und helfe dir,
Ich warte auf dich und bin immer hier.
Verlass dich auf mich,
Ich lasse dich nicht im Stich!

Lass dich nicht unterkriegen,
Denn du wirst niemals unterliegen,
Wenn du deinem Herzen folgst.
Darum schreite immer weiter voran
Und ich sage dir, dann
Wirst du es erkennen:
Dieses brennen,
Das du spürst,
Wird zu einem Feuer,
Das du immer weiter schürst,
Bis es niemand mehr löschen kann.
Deine Leidenschaft treibt dich an,
Lass dich von ihr leiten
Und sie zeigt dir die endlosen Weiten,
Die dir offen stehen.
Du musst nur anfangen loszugehen!

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

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