Wochenende

Es gibt da was,
Auf das freut man sich immer.
Ihr sagt mir, ihr habt keinen Schimmer?
Ich sag euch, unser innerer Kompass
Führt uns voran:
Raus aus unserem Arbeitszimmer
Und rein in diese Zeit,
Wenn weit und breit
Nur Freizeit wartet
Und man mit einem Lächeln Aktionen startet,
Die sonst nicht möglich sind.

Es ist Freitag,
Ein Tag, den einfach jeder mag.
Alle freuen sich auf eines
Und das ist nicht mal was Geheimes:
Es ist das Wochenende,
Das da kommt.
Zeit, dass ich meine Arbeit beende
Und ganz gekonnt,
Alles zu einem guten Abschluss bringe,
Damit ich dann am Wochenende nicht mit mir ringe,
Weil ich irgendwas vergessen hab.

Der Feierabend er ist da,
Ach wie ist das wunderbar!
Leichten Schrittes gehe ich hinaus
Und mache mich auf den Weg nach Haus.
Dort warten schon alle auf mich,
Ist doch auch verständlich:
Um gemeinsam in die freie Zeit zu starten,
Da will wirklich niemand lange warten.
Fünf Tage durchgepowert,
Das hat jetzt auch lang genug gedauert!
Jetzt ist Zeit für eine Pause
Und eine „Wochenend-Familien-Sause“.

Nutzen wir die Zeit, um zu entspannen
Und vor allem zusammen
Eine schöne Zeit zu haben.
Unsere Energie wieder aufzuladen,
Um dann wieder frisch die neue Woche zu beginnen
Und neue Motivation zu gewinnen.
Das Wochenende, ist doch klar,
Ist genau für diese Dinge da.

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Wissenschaftlichkeit im Praktikum

Wenn man ein duales Studium absolviert, dann muss nicht nur in den Theoriephasen, sondern auch in den Praxisphasen für eine gewisse Wissenschaftlichkeit gesorgt werden. Ohne Hochschulkram geht es nun mal nicht. An sich auch durchaus nachvollziehbar. Immerhin ist es ein Studium. Es müssen Prüfungen abgelegt werden und Credit Points gesammelt werden. Das bringt aber leider auch so einige Probleme mit sich…

Wir haben innerhalb unserer Praktika Aufgaben von der Hochschule zu erledigen. Das sind meist um die drei Berichte, die benotet werden. Wie bereits erwähnt, verstehe ich auch, warum das gemacht wird, aber leider leidet die Praxis dadurch. Menschen, die lernen und Prüfungen absolvieren, neigen dazu sich selbst verrückt zu machen. Ich habe bisher nur wenige Menschen kennengelernt, die ruhig geblieben sind. Meistens macht man sich unnötig viele Sorgen und wird durch jede kleine Neuigkeit verunsichert. Das kenne ich selbst nur allzu gut. Man kann sich noch so sicher mit seiner Klausur oder seinem Bericht sein, aber wenn dann irgendwelche neuen Informationen kommen und du das nicht so gemacht hast, dann bist du verunsichert und machst dich verrückt.

Worauf ich hinaus will, ist Folgendes: Wir schreiben in diesem Praktikum drei Berichte, die an die momentane Situation angepasst wurden. Das ist auch ganz gut gelungen. Jetzt startet man ins Praktikum und macht sich bereits erste Gedanken über den Aufbau und den Inhalt der Berichte. Man fängt an zu planen und zu schreiben. Die Gedanken drehen sich um die Berichte. Immerhin werden diese benotet und man kann auch durchfallen. Das erhöht den Druck und man will alles möglichst gut erledigen. Wäre doch gelacht, wenn man durch so einen Bericht durchfällt! Nun ist der erste Bericht fertig und man setzt sich an den nächsten. Oder etwas doch nicht?

Neue Informationen kommen und man hat ein paar Dinge nicht beachtet. Also zurück zum ersten Bericht und korrigieren. Eine Weile später werden Fragen beantwortet, die ein neues Licht auf die Aufgabenstellung werfen. Jetzt kann schon mal Panik ausbrechen. Habe ich das jetzt richtig verstanden? Muss ich jetzt noch was ändern? Das ist ein furchtbares Gefühl. Die Gedanken kehren immer zu dem Problembericht zurück und man kann nicht damit abschließen. Da ist diese Angst, dass man etwas falsch verstanden oder vergessen hat. Egal, wie zufrieden man vorher war, jetzt ist man verunsichert. Und dieses Gefühl wird bis zur Abgabe bleiben. Dann verdrängt man es und erinnert sich erst wieder daran, wenn die Noten veröffentlicht werden. Und dann bricht der Angstschweiß aus. Hat es gereicht? Habe ich bestanden? Das nenne ich ein nervenaufreibendes Praktikum.

Ist euch etwas aufgefallen? Im Praktikum ging es nur um die Berichte. Die Gedanken kreisen ständig um das Schreiben und Korrigieren von diesen und man hat kaum etwas anderes im Kopf. Damit wäre die wissenschaftliche Seite wohl mehr als erfüllt. Aber was ist mit der praktischen Seite? Mit dem Kennenlernen von Abläufen, mit dem Integrieren in die Teams und mit dem Mitarbeiten und Unterstützen? Das kommt leider etwas zu kurz. Ich habe immer versucht viel bei den Teams zu sein, bei denen ich eingesetzt war, aber selbst dann kreisen die Gedanken um die Berichte. Das ist furchtbar nervig. Ich glaube man könnte sehr viel mehr lernen, wenn man einfach nur mitarbeiten würde, aber dann wäre es wieder nicht wissenschaftlich. Eine Zwickmühle. Und eine ziemlich doofe noch dazu. Es ist nur meine Meinung und vielleicht sehen einige das anders, aber ich denke, dass die Wissenschaftlichkeit das Praktikum kaputt macht. Man kann sich gar nicht richtig auf die Mitarbeit konzentrieren und man hat kaum eine Chance sich wirklich richtig in die Teams zu integrieren. Das ist sehr schade.

Manchmal habe ich deshalb etwas Angst vor dem Beginn meines Berufslebens. Wenn ich meinen Abschluss schaffe und irgendwo eingesetzt werde, dann weiß ich nicht, ob mir die Erfahrungen aus den vergangenen Praxisphasen helfen werden. Ich will jetzt nicht zu schwarzmalerisch sein. Ich habe einige Erfahrungen gemacht und ich kann sicherlich auch einiges davon verwenden. Bei der reinen Arbeit, werde ich aber wohl erstmal aufgeschmissen sein. Das ist natürlich auch normal, wenn man irgendwo neu anfängt, aber eigentlich bereitet man sich im Studium ja auf die späteren beruflichen Tätigkeiten vor. Ich bin sehr gespannt, inwieweit ich auf die berufliche Seite vorbereitet sein werde, wenn ich meinen Abschluss schaffe. Ich kann meinem Teamleiter oder meiner Teamleiterin dann ja mal einen Bericht darüber schreiben…

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Die Sage des Teufelsdreiecks

Kapitel 1

Ihr habt doch sicherlich schon einmal etwas von dem Teufelsdreieck gehört, oder? Eigentlich heißt es ja Bermudadreieck, aber der Name Teufelsdreieck passt sehr viel besser. Warum? Ganz einfach, weil dort auf rätselhafte Weise immer wieder Schiffe verschwinden. Fast so, als hätte der Teufel seine Finger im Spiel. Dieser Bereich im Atlantik ist von allen Seefahrern gefürchtet. Du tust gut daran, es lieber zu umfahren. Du willst nicht wissen, was dich dort erwartet. Eine Dunkelheit so schwer, dass… ich kann eure fragenden Blicke quasi spüren! Ihr fragt euch woher ich das alles weiß, oder? Na, weil ich, Kapitän Leeson, dabei war, als das Böse das Bermudadreieck – ja damals war dieser Name passender, also beschwert euch nicht – für sich beansprucht hat. Ihr glaubt mir das nicht? Aber es ist die Wahrheit! Bleibt sitzen und hört zu. Ich werde euch erzählen, wie das Bermudadreieck zum Teufelsdreieck wurde!

Es ist schon viele Jahrhunderte her. Damals war ich noch ein junger, gutaussehender Seemann. Ich hatte gerade erst das Kommando über mein erstes Schiff erhalten und sprühte nur so vor Tatendrang. Um mich als Kapitän zu beweisen, sollte ich über den Atlantik segeln und dabei das Bermudadreieck passieren. Es war schon damals für seine Stromschnellen und die vielen Stürme berüchtigt gewesen. Nicht nur ein Schiff ist dem zum Opfer gefallen. Doch das konnte mir keine Angst machen! Sowas sollte ein Seemann schon aushalten können! Am nächsten Morgen stach ich mit meiner Crew bereits in See und steuerte in Richtung des Bermudadreiecks…

„Und was ist dann passiert? Erzähl weiter!“, meine Enkeltochter Sarah sah mich aus weit aufgerissenen Augen an. „Ich brauch jetzt erstmal einen Kaffee…“, ich stand auf und Sarah schmollte: „Ach Opa, warum gerade jetzt? Du hast doch gerade erst angefangen zu erzählen!“. „Weißt du Kleines, dein Opa ist schon ziemlich alt! Lass ihm doch die kleine Pause. Vielleicht hat er ja vergessen, was danach passiert ist…“, ich warf meinem Sohn einen bösen Blick zu und setzte mich wieder hin, „du glaubst mir wohl nicht! Dabei habe ich dir die Geschichte doch als Kind erzählt!“, jetzt war ich es der schmollte. „Ja, aber sie macht keinen Sinn! Deine Vorfahren haben das ganz bestimmt nicht erlebt. Du hast dir diesen Kapitän Leeson nur ausgedacht! Außerdem habe ich dir schon als Kind gesagt, dass Sage besser klingt. Geschichte hört sich nicht so cool an…“, „du hast mir also nie geglaubt und willst jetzt trotzdem noch Verbesserungen vorschlagen?“, fragte ich, „als Kind glaubt man vieles, aber später versteht man erst, was dahinter steckt…“, ich sah meinen Sohn mit hochgezogener Augenbraue an: „Du enttäuschst mich!“. „Opa, kannst du jetzt endlich weitererzählen? Ich glaube dir auch!“, „Danke Schätzchen, aber sag das mal deinem Vater!“. Sie drehte sich zu ihrem Vater um und warf ihm einen bösen Blick zu. „Wisst ihr was? Ich hole jetzt Kaffee für uns und Kakao für Sarah und währenddessen kannst du ja schon mal weitererzählen…“, seufzend stand er auf und verschwand in der Küche. Verschwörerisch beugte sich Sarah zu mir herüber „mir hat er immer gesagt, dass er deine Geschichten geliebt hat und auch geglaubt hat, dass sie wahr sind… er will es wohl nur nicht vor dir zugeben…“, ich lächelte sie an „du bist ein kluges Kind. Na gut, dann will ich deinem Vater noch einmal verzeihen. Wo war ich stehen geblieben?“, „Kapitän Leeson ist gerade losgesegelt!“, „Ach ja, also…“

Fortsetzung folgt…

2020-07-08T16:00:00

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Zweites Kapitel

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Vor den Prüfungen

Gerade Schüler und Studierende haben bei solchen Dingen die Kunst des Übertreibens perfektioniert.

Lisa Koscielniak

Alles dreht sich meist um die Prüfungsphasen, aber die Zeit davor ist natürlich auch nicht zu vernachlässigen – obwohl es dann auch meist um die Prüfungen geht, wenn wir mal ganz ehrlich sind-. Ein großer Teil des Lebens eines Abiturienten oder Prüflings spielt sich vor oder nach den Prüfungen ab. Deshalb möchte ich auch nochmal einen Blick auf diese Zeiten werfen.

Bevor es mit den Prüfungen losgeht, kann man noch ganz gut entspannen. Vielleicht mit einem Buch auf dem Sofa oder auch bei einem Serienmarathon. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, die man jetzt noch ausnutzen kann und auch sollte. In der Prüfungsphase wird man seine Zeit wahrscheinlich eher weniger für Freizeitaktivitäten nutzen. Doch auch schon jetzt, Monate bevor es überhaupt soweit ist, machen die Lehrenden klar, dass die Klausuren nicht einfach werden. Der altbekannte Prüfungsdruck fängt schon jetzt an sich aufzubauen. Das können Lehrende besonders gut: Druck aufbauen. Selbst, wenn sie einen aufbauen wollen, dann schaffen sie das nicht so wirklich. Wenn sie schon anfangen mit: Ich will euch ja keine Angst machen, aber…“, oder „ihr solltet wissen, dass…“, oder aber auch „um zu bestehen, solltet ihr…“, dann wisst ihr, dass ihr danach sehr wohl Angst haben werdet. Es ist fast immer so. Ich kann mich noch gut an unsere erste Informationsveranstaltung im dualen Studium erinnern. Uns wurden Statistiken gezeigt und es wurde mehrmals betont, dass man lernen und vor- und nacharbeiten muss, um zu bestehen. Wenn wir das machen, dann sind wir außer Gefahr. Man wollte uns hier beruhigen und aufmuntern. Man wollte uns zeigen, dass wir das Studium schaffen können. Ich bin mir sehr sicher, dass man den Druck auf uns vermindern wollte. Hat nur leider nicht funktioniert. Wir waren verunsichert durch die Statistiken und schon durch die Wörter Vor- und Nacharbeiten gestresst. Gut, vielleicht übertreibe ich es jetzt etwas, aber so ähnlich war es schon. Und solche Situationen gab es natürlich auch vorher in der Schule.

Nun sind die ersten Veranstaltungen vorbei und der Unterricht beginnt. Es tritt aber vielleicht der Fall ein, dass man nicht alles versteht. Das kann ja immer mal vorkommen. Leichte Panik schleicht sich ein. Aber vielleicht kommt diese Thema je nicht in der Klausur vor? „Das müssen Sie für das Abitur/die Prüfungen können!“, jetzt wird es noch schlimmer. Man kann sich nicht um das jeweilige Thema herummogeln. Schade aber auch. Die Freizeit wird sich jetzt wahrscheinlich schon minimieren. Macht man nun Gebrauch von Nachhilfe oder arbeitet man das Thema selbstständig auf? Egal für was man sich entschiedet, dieses schleichende, ungute Gefühl begleitet einen die komplette Zeit bis zu den Prüfungen. Wie ein Ohrwurm sind da die ganze Zeit diese Fragen: Ob ich die Prüfung schaffen kann? Habe ich das Thema jetzt verstanden? Sollte ich jetzt schon anfangen zu lernen? Was wird mich erwarten? Schon vor den Prüfungen macht sich also eine gewisse Nervosität unter den Schülern breit. Nun ja, zumindest unter denen, die nicht zu der Gruppe der Stoiker gehören und dem Ganzen mit dieser faszinierenden Ruhe begegnen.

Ich kann also aus Erfahrung sagen, dass die Zeit vor den Prüfungen ähnlich schlimm ist, wie die Zeit in den Prüfungen. Vielleicht sogar teilweise noch schlimmer, weil man sich total verrückt macht. Lehrende oder auch Hausaufgaben schaffen es immer wieder einem zu zeigen, dass man noch nicht alles kann und noch viel Übung benötigt. Zubombardiert mit Aufgaben aus allen möglichen Fächern, kann man da schon mal in Schweiß ausbrechen. Doch (und da werden mir sicherlich die meisten Schüler zustimmen) man schafft es im Endeffekt immer und wird rechtzeitig mit allem fertig. Ob es nun Pauken für eine Arbeit ist oder Hausaufgaben machen. Gerade Schüler und Studierende haben bei solchen Dingen die Kunst des Übertreibens perfektioniert. Wir können uns richtig gut verrückt machen. Erst beschwert man sich die ganze Zeit und am Ende ist man viel schneller fertig als gedacht. Aber natürlich gibt man es dann nicht zu. Ich selbst bin auch Profi in solchen Dingen. Erstmal Panik vor den Aufgaben und sich mit anderen darüber beschweren und dann am Ende feststellen, dass es einfacher war als gedacht. Diese ganze Aufregung ist also meist ziemlich unnötig. Den Stress könnte man sich sparen.

Doch wie könnte man nun diese Zeit vor den Prüfungen zusammenfassen? Ich würde sie als eine Zeit beschreiben, die man sich viel schlimmer vorstellt oder viel schlimmer macht, als sie eigentlich ist. Eigentlich ist es eine schöne Zeit, die auch noch viel Freizeit übrig lässt. Da kann auch der Prüfungsdruck nichts dran ändern! Auch, wenn man es häufig nicht zugibt, ist diese Zeit meist sehr angenehm und vergeht viel zu schnell. Also an alle zukünftigen Prüflinge da draußen: Macht euch nicht so verrückt! Ihr könnt das!

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Motivation

Was bringt es zu wissen, was man noch alles erledigen muss, wenn man sich nicht dazu aufraffen kann, es zu erledigen?

Lisa Koscielniak

In letzter Zeit kommen häufiger Themen wie selbstständiges Arbeit oder Zeitmanagement auf den Tisch. Ich habe mit verschiedenen Leuten gesprochen und habe dabei gemerkt, dass es einigen leichter und anderen schwerer fällt, sich selbst zu organisieren und vor allem auch zu motivieren, wenn sie zum Beispiel von zuhause aus arbeiten. Ich selbst hatte damit nie ein wirklich großes Problem, es war wohl eher das Gegenteil: Ich fand es cool.

Schon als man für das Abitur sehr viel Freiraum zum Lernen bekommen hat, habe ich gemerkt, dass das sehr gut zu mir passt. Vorher war es noch nicht nötig sich selbst wirklich zu organisieren. Es war eben Schulalltag und man wurde da über die Jahre so durchgeführt. Ab dem Abitur wurde das aber etwas anders und man hat deutlich gemerkt, dass mehr von einem erwartet wird. Das gilt natürlich auch für mein duales Studium. Direkt am ersten Studientag wurde das Zeit- und Selbstmanagement immer wieder betont. Wir hatten sogar Lehrveranstaltungen dazu. Wie schon erwähnt, passt das Ganze recht gut zu mir. Ich mag diese Freiheit, die einem dadurch gegeben wird.

Selbst entscheiden zu können wann man was lernt, ist ziemlich cool. Natürlich ist auch ein gewisses Risiko dabei, dass man dann faul ist, aber das ist an sich immer da. Es wird einem zu solchen Zeitpunkten nur umso mehr bewusst. Beziehungsweise ist man dann umso mehr versucht zu faulenzen. In Gesprächen mit anderen kam heraus, dass manche jemanden brauchen, der die Verantwortung übernimmt und Aufgaben verteilt. Ich persönlich finde das zwar manchmal ganz angenehm, aber ich kann auch ohne solche Aspekte gut Arbeiten.

Ich bin mir sehr sicher, dass dieses Thema immer wichtiger wird. Die hohe Relevanz ist ja auch jetzt schon zu spüren. Aber Lisa, warum hast du diesen Beitrag dann nicht Zeit- und Selbstmanagement genannt? Die Frage ist verständlich, aber einfach zu beantworten: Es ist ein Unterschied, ob man sich organisieren, aber nicht motivieren kann oder andersherum. Ich bin mir sicher, dass jemand, der sich selbstständig nicht so gut organisieren kann, dafür aber motiviert ist, besser von zuhause aus arbeiten kann, als jemand, der sich nicht motivieren kann. Und damit sind wir beim Kernthema des Beitrags.

Was bringt es zu wissen, was man noch alles erledigen muss, wenn man sich nicht dazu aufraffen kann, es zu erledigen? Ich denke, dass das das Hauptproblem ist. Zeit- und Selbstmanagement sind wichtig und können helfen, das ist klar, aber sie sind nicht alles. Ich persönlich glaube, dass die Motivation der Dreh- und Angelpunkt ist. Wer sich zuhause nicht motivieren kann, weil die Kollegen und Kolleginnen nicht da sind, der wird auch nicht viel schaffen.

Mit war das vorher nicht wirklich bewusst, aber ich habe in letzter Zeit viel darüber nachgedacht. Für etwas motiviert zu sein, kann so viel bringen und auch so viel ändern. Deshalb fällt es einem wohl auch leichter für Themen zu lernen, die einen interessieren, als für Themen, die man langweilig findet.

Wie sieht es bei euch aus? Seid ihr momentan motiviert oder habt ihr Schwierigkeiten eure Motivation aufrecht zu erhalten?

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Poetry Slam Text: Erwachsen sein

Poetry Slam Text: Erwachsen sein, gelesen von Lisa Koscielniak

Ich bin 20 Jahre alt. Ab 18 Jahren gilt man als erwachsen. Theoretisch. Das ist ein großes Wort: Erwachsen. Herzlichen Glückwunsch, du bist jetzt 18 Jahre alt und willkommen in der Welt der Erwachsenen! Wenn das mal so einfach wäre. Bis man 18 Jahre alt ist, denkt man immer: Boa krass, wenn ich 18 Jahre alt werde, dann bin ich erwachsen! Dann bin ich kein Kind mehr! Das denkt man zumindest so lange, bis es dann soweit ist.

Und was ist nun? Ich bin 18 und jetzt? Es fühlt sich an wie immer. Bin ich denn jetzt erwachsen? Ich bin 20 Jahre alt und ich kann euch eines sagen: Ich bin nicht wirklich erwachsen. Vor dem Gesetz vielleicht, aber nicht in Realität. Wie erkennt man, dass man erwachsen ist? Warum muss ich ab 18 Jahren bereit dafür sein, mich wie eine Erwachsene zu verhalten? Vielleicht bin ja noch gar nicht bereit dafür. Doch das interessiert das Gesetz nicht. Du bist jetzt 18, du bist erwachsen! Herzlichen Glückwunsch!

Was bedeutet das erwachsen zu sein? Was wird von mir erwartet? Du bist erwachsen, du kannst selbst einkaufen gehen. Du bist erwachsen, also verdien dein eigenes Geld. Du bist erwachsen, also kannst du jetzt alleine wohnen. Du bist jetzt erwachsen, also mach mal was! Aber habe ich denn vorher nichts gemacht? Zählt das denn jetzt nicht mehr? Nein, du bist jetzt erwachsen, jetzt ist alles anders.

Ich bin erwachsen, also übernehme ich die Verantwortung über mich selbst. Aber kann ich das? Als Kind war alles so einfach. Vor allem war alles so sorglos. Die Erwachsenen regeln schon alles. Und jetzt bin ich selbst einer. Mir war ja nicht bewusst wie schwierig das ist. Ich bin noch nicht bereit dafür! Ich kann nicht von dem einen auf den anderen Tag erwachsen sein! Ich muss noch lernen wie das geht…

Ich lerne seit zwei Jahren, wie man erwachsen ist und bin immer noch nicht fertig. Vielleicht zu Teilen erwachsen, aber noch nicht ganz. Wann werde ich mich selbst als erwachsen bezeichnen können? Werde ich es vielleicht niemals sein? Die Verantwortung liegt so schwer auf meinen Schultern, die Erwartungen sind so hoch und ich will nichts falsch machen. Ich will nicht, dass andere sehen, dass ich noch lerne erwachsen zu sein.

Wenn ich anderen mein Alter sage, werde ich belächelt. Ich bin ja noch so jung. Als ich in deinem Alter war, da war ich auch so. Ach ja? Warst du auch noch nicht erwachsen? Warst du auch so unsicher wie ich? Bin ich nicht die einzige, die noch nicht bereit ist, erwachsen zu sein? Dieser Gedanke beruhigt mich irgendwie. Von einem Tag auf den anderen kann wohl niemand erwachsen werden.

Es ist ein Prozess, der mal schneller und mal langsamer verläuft. Bei jedem ist es wohl unterschiedlich. Vielleicht gibt es Menschen, die schon ab dem 18ten Lebensjahr oder sogar noch früher erwachsen werden. Vielleicht gibt es auch Menschen, die nie erwachsen werden. Doch ist das so schlimm? Innerlich ein Kind zu bleiben? Nicht alles zu verstehen, was das Erwachsensein ausmacht? Du bist aber ganz schön naiv und weltfremd! Warum weißt du das denn nicht? Als Erwachsene solltest du das aber wissen! Vielleicht ist das so. Aber erwachsen werden ist ein Prozess. Ich kann das nicht sofort, ich brauche Zeit. Es ist nicht leicht, sich von seinem inneren Kind zu trennen.

Ich bin 20 Jahre alt und immer noch nicht erwachsen. Doch das ist in Ordnung. Ich bin noch weltfremd und ich weiß vieles noch nicht, aber ich bin dabei es zu lernen. Schritt für Schritt gehe ich weiter und nähere mich dem Erwachsensein. In mir drin bin ich ein Kind mit großen Träumen. Ich möchte an das Gute in den Menschen glauben und ich möchte glücklich sein. Egal wie erwachsen ich auch werde, das werde ich niemals verlieren. Ein bisschen Kind wird immer bleiben. Ein bisschen Sorglosigkeit, ein bisschen Unschuld und ein bisschen Träumen.

Anders wäre das Erwachsensein wohl auch ziemlich unerträglich. Und wisst ihr was? Ich bin mir sicher, dass jeder innerlich noch ein klein bisschen Kind ist. Vielleicht verdrängt oder verleugnet man das Kind in sich mal, aber das heißt nicht, dass es nicht da ist. Sind wir mal ganz ehrlich: Wer ist schon wirklich erwachsen?

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Mein Weg

Ich habe heute realisiert, dass ich nächstes Jahr um diese Zeit mit dem Studium schon fast fertig bin. Es ist unglaublich, dass beinahe zwei Jahre vergangen sind. Ich denke, inzwischen kann ich die Frage: Hast du das richtige gewählt? Beantworten. Ich hatte drei Möglichkeiten zur Auswahl. Von über 20 Bewerbungen hatte ich drei positive Rückmeldungen. Eine kennt ihr schon. Zusätzlich hatten noch ein Finanzamt und ein Sozialgericht Interesse. Ich habe meine Entscheidung recht schnell gefällt. Es sollte das duale Studium im Bereich Arbeitsmarktmanagement sein. Und ich bereue diese Entscheidung nicht. Ich glaube nicht, dass ich gut zum Finanzamt gepasst hätte, schon alleine, weil ich so meine Probleme mit Mathematik habe und eine Tätigkeit beim Gericht wäre zwar sicherlich interessant, aber vielleicht auch etwas trocken gewesen.

An sich habe ich überhaupt nicht gewusst, worauf ich mich einlasse. Ich bin einfach vom Abitur ins Studium gegangen und war offen für alles. Deshalb konnte ich auch nicht negativ überrascht werden. Das erwähne ich hier auch nur, weil ich tatsächlich von anderen Studierenden gehört habe, dass Erwartungen nicht getroffen wurden. Das konnte mir nicht passieren. Ist vielleicht einer der Gründe, warum ich zufrieden bin. Es war einfach alles neu und ungewohnt. Aber es hat mich auch ab und zu an meine Schulzeit erinnert.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass das Studium mich verändert hat: Das erste Mal von zuhause weg, das erste Mal in ein längeres Praktikum und arbeiten, das erste Mal in einer WG leben und das erste Mal quasi auf sich allein gestellt. All diese Faktoren sind auf mich eingeprasselt und haben mich beeinflusst. Ich denke, dass sie mich stärker gemacht haben. Ich habe viele neue Freunde kennengelernt und eine neue Sicht auf die Dinge um mich herum bekommen. Etwas selbstsicherer bin ich wohl auch geworden. Vielleicht auch etwas erwachsener. Zumindest fühlt es sich manchmal so an.

Einfach war es nicht, aber was ist schon einfach? Ich wurde aus meiner Komfortzone herausgerissen und hatte einige Schwierigkeiten damit. Die habe ich ja sogar jetzt noch. Doch es war eine gute Entscheidung. Die Erfahrungen, die ich gemacht habe, sind so unglaublich wertvoll und ich habe sehr viel über mich, aber auch über andere gelernt. Natürlich war nicht immer alles perfekt. Mir hat auch einiges nicht gefallen und ich habe mich auch mal beschwert, aber das gehört ja irgendwie auch dazu. Ich weiß nicht, wie alles gelaufen wäre, hätte ich mich anders entschieden, aber wisst ihr was? Das interessiert mich auch gar nicht. Ich habe meinen Weg gewählt und ich ahne, wohin es mich in der Zukunft führen wird und das reicht mir.

Ich werde weiterhin mein Bestes geben. Ich werde dieses Studium beenden, werde arbeiten gehen und wer weiß, wohin mich mein Weg dann führt. Möglichkeiten und Träume habe ich genug. Es liegen noch einige Entscheidungen vor mir und mein Weg ist noch lang. Das duale Studium ist nur ein kleiner Abschnitt und gibt mir Ideen für die Zukunft. Ich bin sehr gespannt, wohin es mich noch führen wird. Ihr werde es erfahren…

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Neues Projekt

Ich habe euch auf Instagram gefragt, welches Genre ihr gerne für die nächste Kurzgeschichte hättet. Jeweils 4 Leute haben für Mystery Krimi und Horror abgestimmt und 8 Leute für Fantasy. Es steht also fest: Ich starte ein neues Projekt! Jede Woche veröffentliche ich ein Kapitel der neuen Fantasy Kurzgeschichte. Wir starten am 01.07.2020 um 16:00 Uhr!

Tragt euch den Termin in eure Kalender ein und besorgt was zum Knabbern.
Es ist an der Zeit (eine neue) Geschichte zu schreiben!

2020-07-01T16:00:00

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Erstes Kapitel

Träume

In Träumen kann einfach alles passieren. Man ist in einer ganz anderen Welt und vergisst den Alltag und alles um einen herum. Ob Fliegen oder Abenteuer erleben, das Unterbewusstsein hat alle Möglichkeiten. Du weißt nie, was dich erwartet. Meiner Meinung nach ähnelt es sehr dem Lesen, nur dass es noch intensiver ist. Ich finde das Träumen sehr faszinierend. Selbst Alpträume haben etwas Faszinierendes, auch wenn die echt nervig sind. Manchmal kann man auch gute Ideen für neue Geschichten aus den Träumen bekommen. Ich selbst träume recht viel, beziehungsweise kann ich mich ganz gut an meine Träume erinnern. Wenn ich nicht andauernd vergessen würde mein Traumtagebuch zu aktualisieren, dann würde ich mich sicherlich auch noch besser erinnern… ich vergesse das recht häufig… das ist an sich echt schade, weil es super lustig ist, sich die Träume nach einiger Zeit nochmal durchzulesen.

Früher hatte ich sehr viele Alpträume. Da war das Träumen nicht so schön und ich hatte sogar eine Zeit lang Angst ins Bett zu gehen. Das ist jedoch vorbei. Seit ich in einem Alptraum mal meine Angst überwunden habe, habe ich seltener Alpträume. Inzwischen freue ich mich auch immer aufs Träumen. Und ich träume wirklich verrücktes Zeug. So Dinge, bei denen ich nur denke: Wie kommt mein Unterbewusstsein darauf? (Kennt ihr das auch?) Irgendwann muss ich mich mal mit Traumdeutung beschäftigen. Ich glaube meine Träume sind eine wahre Schatzgrube für Deutungen. Ich selbst bin meist nur verwirrt. 

Worauf will ich jetzt eigentlich hinaus? Es ist nicht immer einfach Arbeit und Privates voneinander zu trennen. Wenn man dann noch Nachts die ganze Zeit über den nächsten Arbeitstag nachdenkt, dann kann das einen ziemlich auslaugen. Und hier haben wir den positiven Effekt von Träumen: Das alles ist auf einmal ganz weit weg. Erst wenn man am nächsten Morgen aufwacht, erinnert man sich wieder, wer man eigentlich ist und was einen vorher beschäftigt hat. Das ist sehr praktisch. Träume sind also nicht nur faszinierend, sondern auch praktisch.

Das wollte ich erzählen und meine Faszination mit euch teilen. Was haltet ihr vom Träumen? Ich denke öfter über das Träumen nach, deshalb kommen vielleicht noch mehr Artikel dazu. Da kommt ihr nicht drumherum. Das perfekte Thema für diese Kategorie. Seht ihr auch so, oder?

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Arten von Prüflingen

Wenn wir uns mit dem Leben eines Abiturienten beschäftigen, bietet es sich an, sich auch mit den Arten von Prüflingen zu beschäftigen und die können wirklich sehr unterschiedlich sein. So unterschiedlich wie die Arten von Prüfungen, die es gibt. Im Folgenden eventuell vorkommende Übertreibungen sind rein zufällig.

Beginnen wir mit der Art, die zur Faulheit neigt. Bei dieser Art steht Freizeit ganz oben auf dem Plan und Schule belegt den untersten Platz. Man beschäftigt sich hier lieber mit anderen Dingen als Schule, vor allem mit Schlafen -wenn möglich auch im Unterricht-. Wenn es in die Klausurenphase geht, ist man mit Serien gucken beschäftigt und schiebt den Lernprozess immer weiter auf, bis die Prüfungen dann vor der Tür stehen. Jetzt muss man sich entscheiden: Mache ich heute ein Power Lernprogramm oder lohnt es sich sowieso nicht mehr? Entweder kriegt man jetzt den Schock seines Lebens und der altbekannte Prüfungsdruck bringt einen erfolgreich dazu doch noch zu lernen oder man bleibt gelassen und lässt es auf sich zukommen. Letzteres fasziniert mich heute noch.

Eine andere Art, die mit dieser aber durchaus in Verbindung steht, beinhaltet diejenigen, denen alles egal ist. Dies resultiert allerdings nicht unbedingt aus Faulheit, sondern eher daraus, dass es einem einfach wirklich egal ist, wie man abschneidet und man es einfach auf sich zukommen lässt. Auch hier wird das Lernen nicht für unbedingt notwendig gehalten und man beschäftigt sich lieber mit „sinnvolleren“ Sachen. Kurz vor den Prüfungen breitet sich dann eine stoische Ruhe aus und es ist faszinierend zu beobachten, dass man mit dieser Ruhe und ohne sehr viel zu lernen häufig bessere Noten schreibt, als man denkt. Diese Ruhe hätte ich auch gern. Ich habe schon oft genug mitbekommen, dass diese Methode funktioniert. Das ärgert einen besonders, wenn man zu den Menschen gehört, die sich verrückt machen und viel lernen.

Natürlich gibt es dann noch die altbekannten, liebevoll genannten „Streber“. Doch muss man hier eine Unterteilung vornehmen. Es gibt den „offenen Streber“ und den „geschlossenen Streber“. Wie sich das anhört, wer hat sich diese Namen ausgedacht? Ach ja, das war ja ich… reden wir nicht weiter darüber…

Fangen wir mit dem Ersten an. Hier wird das Wissen gerne mit anderen geteilt und man hilft, wo man kann. Alle werden unterstützt und man ist ein angesehenes Mitglied der Gemeinschaft. Auch bei den Hausaufgaben wird nicht gezögert, sie mit den verzweifelten Freunden zu teilen. Man geht also sehr offen mit anderen und auch mit sich und seinen eigenen Sachen um.

Im Gegensatz dazu steht unsere Nummer zwei. Hier schottet man sich gerne ab und arbeitet für sich allein. Teilen der eigenen Weisheit kommt so gar nicht in Frage, aber klug schnacken kann man trotzdem. Man ist eher ein Einzelgänger und lehnt Kontakt zu anderen eher ab. Man ist eben sehr verschlossen. Eine harte Hülle, die nur schwer zu knacken ist, aber im Inneren hat man einen weichen Kern. Natürlich gibt es auch noch eine gesunde Mischung dieser beiden Arten und ich geben zu, dass ich wohl teilweise eine Mischung dieser beiden Arten bin.

Es gibt auch noch eine Art, die ich gerne „die Verzweifelten“ nenne und zu denen ich mich zu 100% zuordnen kann. Bei dieser Art lernt man wie der Teufel, hat vor den Prüfungen gefühlt überhaupt keine Freizeit mehr und das Herz schlägt während der Prüfungen gerne mal etwas zu schnell. Trotzdem schreibt man am Ende des Öfteren eine… ungünstige Note. Darauf folgt dann die im Namen benannte Verzweiflung. Ich war schon mehr als ein Mal in der Situation, dass ich super viel gelernt habe, aber die Note am Ende etwas anderes gesagt hat. Diese Art von Prüflingen zeichnet allerdings etwas Besonderes aus: Man steht immer wieder auf. Auch, wenn eine Klausur verhauen wird, wird weitergemacht, bis es wieder aufwärts geht. Diese Art kann zu Hochleistungen gebracht werden und am Ende ein Zeugnis Erster Klasse abliefern. Man muss „nur“ die Verzweiflung überwinden.

Jeder wird sicher auch die vorerst letzte Art kennen: Die Stillen. Man schreibt in den Klausuren wie eine Maschine und erlangt gute bis sehr gute Noten, aber mündlich hat man so seine Schwierigkeiten. Man wird häufig von den Lehrern ohne Meldung dran genommen, damit man etwas zum Unterricht beiträgt, weil man es ja kann. Das hat man ja in der Klausur gesehen. Das mag zwar sein, aber das heißt nicht, dass man sich mündlich beteiligen will. Da hilft eher die Unterstützung der Freunde, um sich mündlich zu verbessern und die Noten dem Klausurniveau anzupassen. Auch hier passe ich selbst ganz gut rein.

Ich denke, dass jeder so eine Mischung aus verschiedensten Arten ist. Man kann niemanden in eine einzige Schublade stecken und abstempeln. Dazu sind die Menschen viel zu komplex. Ich stelle mir gerne bildlich vor, dass jeder Mensch unzählige Schubladen hat, von denen er einige offen zeigt und andere verborgen hält. In diesem Artikel habe ich nur ein paar Schubladen aufgemacht, die mir während meiner Schulzeit aufgefallen sind. Ich habe hier sicherlich noch lange nicht alle Arten aufgelistet. Aus jetziger Sicht könnte ich definitiv noch mehr ergänzen. Vielleicht mache ich nochmal eine Liste für verschiedene Arten von Studierenden. Falls euch noch etwas fehlt oder ihr euch vielleicht sogar wiedererkennt, lasst es mich gerne in den Kommentaren wissen!

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

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