Das Aufschiebe-Problem

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Ach Leute, es ist doch zum Verzweifeln. Wie kann man auf der einen Seite wissen, dass man etwas machen will, vorankommen will, etwas ausprobieren will und auf der anderen Seite dann aber total unschlüssig sein? Etwas weiterhin ewig lang vor sich herschieben und nicht in Aktion treten, obwohl man genau weiß, dass es kein Problem wäre, es jetzt durchzuziehen. In diesem Augenblick. Aber dann macht man es doch nicht. Dann vergisst man es vielleicht für eine Weile und dann ploppt es wieder auf.

Ich will damit nicht sagen, dass meine Vorhaben, von denen ich letzte Woche berichtet habe, jetzt wieder Schall und Rauch sind. Ganz und gar nicht. Es geht ja auch nicht allein darum. Da spielt noch ein wenig mehr eine Rolle. Es ist wohl irgendwie ein Gesamtpaket aus allem Möglichen, das mir zur Zeit durch den Kopf geht. Ich merke einfach immer wieder, dass ich bei solchen Dingen zum Aufschieben tendiere und Ausreden suche. Es fällt mir echt nicht leicht. Das ist auch eine Erkenntnis. Mehr oder weniger überraschend. Es gefällt mir nicht. Ich bin wirklich ein richtiges Gewohnheitstier. Ich habe es mir in meiner Komfortzone so richtig gemütlich gemacht. Das wird immer deutlicher.

Immerhin ist mir das jetzt so richtig bewusst. Man muss ja das Positive daran sehen. Aber, dass ich dabei wirklich so schwerfällig bin? Das ärgert mich. Da hätten wir es wieder: Über den eigenen Schatten springen. Irgendwie steht mein Jahr 2022 unter diesem Stern. Von Beginn an. Das ist wirklich interessant…

© Lisa Koscielniak and Lisas Gedankenbutze

Veröffentlicht von LisaK

Autorin und Bloggerin

2 Kommentare zu „Das Aufschiebe-Problem

  1. Schön zu hören, dass ich damit nicht alleine bin 😉. Vielleicht hilft es dir Monatsziele zu setzen. Am besten formulierst du diese so genau wie möglich. Mir helfen immer Listen über Listen 😂

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